Tesla-Lade-Trick: Hilft ein nasses Handtuch?
Ungewöhnlicher Trick beschleunigt Teslas Ladeprozess

Ladezeiten bei E-Autos nerven. Unter Tesla-Fahrenden kursiert ein Trick, der sie beschleunigen soll. Ein Handtuch spielt dabei eine große Rolle.
Bild: iStock.com/Sjo
- Sarah Ignor
Handtücher sind schon eine praktische Sache. Im Urlaub lässt sich damit wunderbar bereits in aller Herrgottsfrühe eine Liege am Hotel-Pool reservieren. Manchmal kommt es allerdings vor, dass ein anderer Gast oder sogar die Mitarbeiterinnen oder Mitarbeiter des Hotels die Handtücher aufnehmen, um die Liege frei zu räumen. Dann heißt es, nicht gleich auszurasten, sondern einen kühlen Kopf zu bewahren. Kühl ist ein gutes Stichwort, ebenso das Handtuch. Denn beides kann wohl beim Laden eines Tesla behilflich sein.
Hitze drosselt Ladegeschwindigkeit
Wie die Seite Inside EVs berichtet, schlingen Tesla-Besitzer nasse Handtücher um die Griffe des Ladekabels. Das soll für höhere Ladegeschwindigkeiten sorgen. Scheint die Sonne an einem heißen Tag auf den Griff, wird der nämlich bei älteren V2-Superchargern schnell heiß. Bekommen das die Sensoren im Inneren des Griffs spitz, verringert sich die Ladegeschwindigkeit. Ein nasses Handtuch hingegen hilft dabei, die Temperaturen niedrig zu halten und den Vorgang zu umgehen.
Verbessert sich die Ladeleistung wirklich?
An einem heißen Tag stieg laut einem Tesla-Besitzer die Ladeleistung eines V2-Superchargers dank eines Tuchs um den Ladegriff von 60 Kilowatt auf 95 Kilowatt. Besonders nützlich sei der Trick bei älteren V2-Superchargern. Neuere V3-Ladestationen haben bereits aktiv gekühlte Ladekabel.
Bedenken Sie allerdings: Tesla hat den Trick zu keiner Zeit abgesegnet oder empfohlen. Wie "Der Standard" berichtet, empfiehlt es sich, den Ladevorgang über den Bildschirm des Fahrzeugs oder die Smartphone-App zu beenden, bevor der Griff abgezogen wird.
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