Tesla mit Funktion zum Herbeizitieren
Tesla bei Fuß!

Nach dem jüngsten Software-Update kommt der Tesla nun selbstständig zum Besitzer, wenn er gerufen wird. In zwei Jahren angeblich auch quer durch Amerika.
Bild: Christoph Börries
- Maike Schade
Tesla hat den Model S und Model X ein neues Software-Update aufgespielt. Diesmal bekamen die Autos eine Funktion zum Herbeirufen des Autos verpasst: Fahrzeuge mit der Version 7.1 sollen nun autonom zum Fahrer kommen können, wenn der sie über das Smartphone ruft. So soll das Auto auf Befehl die Garagentür öffnen, herausfahren, das Tor schließen und vorfahren bzw. beim Nachhausekommen eigenständig einparken können. Theoretisch können dies auch die Fahrzeuge anderer Autohersteller; Tesla ist aber die erste Marke, die diese Summon-Funktion (summon=herbeirufen) tatsächlich anbietet.
Das Ganze sei nur ein "winzig kleiner Schritt" in Sachen Summon-Feature, twittert Elon Musk. Schon 2018, so der Firmenchef, werde das Auto in der Lage sein, auch über große Entfernungen selbsttätig zum Besitzer zu kommen, falls auf dem Landweg möglich und keine Grenzen zu überwinden sind. Das Herbeirufen soll sogar quer durch Amerika funktionieren, beispielsweise von New York nach Los Angeles, vorausgesetzt, die Infrastruktur zum induktiven Laden ist auf der Wegstrecke verlegt. Vorerst sollen die Tesla-Fahrer das Feature aber ausschließlich auf ihrem Privatgrundstück nutzen, da es sich noch um eine Beta-Version handelt.
Der Autopilot machte Tesla Ärger

Das Software-Update 7.0 brachte den Autopiloten. Der von einigen Autofahrern gewaltig missbraucht wurde.
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