Tesla Model 3 Performance: Test
Elektro-Pionier auf der Piste

Der Tesla Model 3 Performance soll auch auf der Rennstrecke eine gute Figur abgeben. Das überprüfen wir auf einer schnellen Runde!
Ob sie sich das gut überlegt haben? Mit Tesla und Rennstrecke haben wir ehrlich gesagt nicht die besten Erfahrungen. Da war zum Beispiel das Model X, das mit Walter Röhrl am Steuer bei Testfahrten zum Goldenen Lenkrad regelmäßig im Notlaufprogramm zurück an die Boxen geschlichen ist. Oder das von Prior Design aufgemotzte Model S, das beim Michelin-Rekordtag unserer Kollegen von AUTO BILD SPORTSCARS vor lauter Überhitzung fast verglühte.

Tieferlegung, Brembo-Bremsen, Michelin-Pneus und der Track Mode stecken im Model 3 Performance.
Querdynamisch gibt es am Ami-Stromer nichts auszusetzen

Wunderbar dynamisch: Die gezielte Ansteuerung der E-Motoren lässt sogar kleinere Drifts zu.
Jetzt kommt eine mittelschnelle Links-rechts-Kurvenkombination. Mit einem kleinen Schlenker am Lenkrad kann ich das Heck des 1,8-Tonners zum Kurventanz animieren. Die Vorderachse lenkt zielgenau in Richtung innere Curbs, am Scheitel Vollstrom, der Tesla schiebt sich leicht übersteuernd auf die Ideallinie zurück. Klasse – war doch 'ne gute Idee mit der Rennstrecke.
Das Fazit von Guido Naumann: "Mit einem Tesla auf die Rennstrecke? Ich war skeptisch. Nach der Testfahrt ist umdenken angesagt. E und Performance, das passt! Wo der Ami im Vergleich zur Konkurrenz wie dem BMW M3 steht? Testen wir!"
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