Tesla öffnet Supercharger-Netzwerk
Tesla macht Supercharging für Nicht-Tesla-Fahrzeuge attraktiver

Der US-Elektroautobauer Tesla öffnete seine Supercharger-Schnelllader 2023 auch für Fremdmarken. Nun vergünstigt das Unternehmen die Nutzung der Ladestationen.
Bild: Tesla
Wer mit dem E-Auto unterwegs ist, kann unabhängig von seiner Automarke seit geraumer Zeit auch an Teslas Superchargern Strom tanken. Im Normalfall zahlen Fremdmarken-Fahrer dabei allerdings höhere Preise als Besitzer eines Tesla. Unterschiede von bis zu 15 Cent pro Kilowattstunden sind keine Seltenheit.
Wer sich das Geld sparen möchte, der kann wahlweise eine Supercharger-Mitgliedschaft bei Tesla abschließen und tankt fortan zu den vergünstigten Tesla-Preisen Strom. 12,99 Euro im Monat kostete eine Supercharger-Mitgliedschaft für Fremdmarken bislang. Doch nun kündigt der US-Autobauer an, die Preise in Europa deutlich zu senken.
Tesla vergünstigt Mitgliedschaft
Wie aus einer Pressemitteilung des Unternehmens hervorgeht, kostet die Supercharger-Mitgliedschaft in Europa fortan nur noch 9,99 Euro – ein Preisnachlass von 23 Prozent. Gleichzeitig führt Tesla eine Jahresmitgliedschaft zum Preis von einmalig 100 Euro ein. Wer sich für das Jahresabo entscheidet, kommt auf das Jahr gerechnet somit rund 16 Prozent bzw. 20 Euro günstiger weg als bei der Monatsmitgliedschaft.
Supercharger-Netzwerk in Deutschland
Tesla zufolge sind in Deutschland derzeit rund 3600 Supercharger an über 200 Standorten verfügbar. Über 99 Prozent der Stromtankstellen sollen demnach bereits für Fremdmarken geöffnet worden sein. An den Schnellladern tanken E-Auto-Fahrer mit bis zu 250 Kilowatt Strom. An welchen Orten Teslas Supercharger zu finden sind, erfahren User über die Tesla-App oder alternativ über diese Übersichtsseite des US-Unternehmens.
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