Tesla Roadster: Update-Paket
Neue Akkus für den Pionier

Tesla bietet Besitzern des Roadster ein Update-Paket mit neuen Akkus an. So soll die Reichweite des Stromers 3.0 auf 640 Kilometer steigen.
- Stephan Bähnisch
Der Tesla Roadster ist bereits seit 2008 auf dem Markt, da können die alten Akkus schonmal schwächeln. Grund genug für den Elektropionier, den Besitzern des elektrifizierten Flitzers auf Basis des Lotus Elise ein Technik-Update mit neuen Batterien anzubieten. Die Leistung des Akku-Paketes – entliehen aus der Limousine Tesla Model S – steigt auf 70 kWh oder 31 Prozent, die Reichweite soll so von etwa 400 auf 640 Kilometer steigen. Laut Tesla passt das neue Batterie-Paket exakt in den überarbeiteten Roadster.
Tesla Model S: Schneller Batterie-Tausch
Doch die Kalifonier haben nicht nur neue Akkus im Angebot, sondern auch ein sogenanntes Aero-Paket, das den cW-Wert von 0,36 auf 0,31 verbessern soll. Neue Leichtlaufreifen sollen außerdem helfen, die Effizienz des Roadsters zu steigern. Den Beweis will Tesla in den kommenden Wochen mit einer Nonstop-Fahrt von San Francisco nach Los Angeles antreten. Was das Update für den Roadster kostet, teilte Tesla noch nicht mit. Ein Nachfolger für den bis 2013 verkauften Elektro-Sportler ist nicht in Sicht.
Sechs Luxuslimousinen im Vergleich

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Der Tesla Model S tritt an, um die Luxusklasse mit seinem Elektroantrieb aufzumischen. Die beiden Hybriden Porsche Panamera und Lexus LS sowie die konventionell angetriebenen Mercedes S-Klasse, BMW 7er und Maserati Quattroporte halten dagegen. Wer baut das beste Auto der Welt? Kaufberatung Luxuslimousinen
Bild: Uli Sonntag

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Ist der groß geworden! Ein erster Blick auf den neuen Quattroporte zeigt, wo Maserati den Hauptmarkt der 5,26 Meter langen Limousine sieht: in China, ...
Bild: Uli Sonntag

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... wo man sich lieber chauffieren lässt.
Bild: BAder

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Doch trotz der Größe ist Maserati sich treu geblieben und hat erneut ein echtes Fahrerauto auf die Räder gestellt, ...
Bild: Uli Sonntag

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... der neu entwickelte Sechszylinder-Biturbo 410 PS, 550 Nm faucht und brüllt, wie es sonst nur Sportwagen können.
Bild: Uli Sonntag

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Dazu passen die blitzschnell schaltende Achtstufenautomatik, ...
Bild: BAder

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... die präzise Lenkung und das für entspannte Langstrecken etwas zu hart abgestimmte Fahrwerk.
Bild: Uli Sonntag

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Und noch eins unterscheidet den Maserati von seinen Konkurrenten: Das Cockpit ist von einer zeitlosen Eleganz, wie sie wohl nur die Italiener hinbekommen.
Bild: Uli Sonntag

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Unterm Strich aber fehlt der Feinschliff, um in diesem starken Testfeld weiter nach vorn zu fahren, er landet mit 138,5 Sternen auf dem sechsten Platz.
Bild: Uli Sonntag

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"Der Maserati ist das Designerstück in der Luxusklasse. Technisch hat der Quattroporte deutlich aufgeholt, es fehlt aber an Feinschliff", sagt Błazej Bulinski, AUTO SWIAT, Polen.
Bild: Uli Sonntag

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Lexus war 2007 mit dem LS 600h der erste Hersteller in der Luxusklasse, der einen Hybridantrieb im Programm hatte.
Bild: Uli Sonntag

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Noch heute gefällt das lautlose elektrische Gleiten bei niedrigen Geschwindigkeiten in der Stadt. Die Stille wird allerdings bei weiter durchgetretenem Gaspedal ...
Bild: Uli Sonntag

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... durch den aufheulenden Achtzylinder (Systemleistung 445 PS, 520 Nm) gestört. Es zeigt sich, ...
Bild: Uli Sonntag

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... dass das von Lexus verwendete stufenlose Automatikgetriebe nicht so recht zu einer Limousine passt, in der der Chef ungestört in Reihe zwei reisen und arbeiten will.
Bild: Ronald Sassen

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Auch das zwar komfortable, aber eher schwammige Fahrwerk und die völlig gefühllose Lenkung ...
Bild: Uli Sonntag

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... offenbaren das Alter des Japaners und die Ausrichtung auf US-Kunden.
Bild: Uli Sonntag

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Schwächen zeigt auch das Cockpit: Die Bedienung über verstreute Schalter und einen an eine PC-Maus erinnernden Controller ist schlicht veraltet. So bleibt am Ende Platz fünf mit 145 Sternen.
Bild: Uli Sonntag

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Das Fazit von Lubomir Stanislavov, AUTO BILD Bulgarien: "Das stufenlose Automatikgetriebe lässt den Motor bei Vollgas laut aufheulen. Das passt nicht so recht zu einer Luxuslimousine."
Bild: Uli Sonntag

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Als in den USA die Zulassungszahlen des ersten Quartals veröffentlicht wurden, war die Sensation perfekt. Tesla hatte in den Staaten vom Model S 4750 Exemplare verkauft und den bisherigen Marktführer, die Mercedes S-Klasse, um rund 700 Einheiten übertroffen.
Bild: Uli Sonntag

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Das Model S zeigt eindrucksvoll, dass ein E-Auto dabei so gar nichts mit Öko zu tun haben muss. Ganz im Gegenteil, der Tesla ist gebaut, um Spaß zu haben. Er definiert sich nicht über Verzicht. Er beschleunigt schneller und vehementer als jeder andere Testkandidat.
Bild: Uli Sonntag

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Nackte Zahlen können die Faszination dieses lautlosen Punches nur begrenzt ausdrücken. Als wenn man einer U-Bahn ein Düsentriebwerk unterschnallt.
Bild: Uli Sonntag

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Bei nahezu jedem Tempo drückt der Tesla-Antrieb (421 PS, 600 Nm) seine Passagiere in die etwas zu klein geratenen Sitze – und holt die Elektromobilität so eindrucksvoll aus der Müsli-Ecke.
Bild: Uli Sonntag

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Gut, dass Tesla das Model S eher straff abgestimmt hat. Das aber durchaus gekonnt. Trotz fehlender Verstellmöglichkeit des Fahrwerks bietet es einen guten Kompromiss aus Komfort und Sportlichkeit. Dank dem tiefen Schwerpunkt und der leichten Alukarosserie ...
Bild: Uli Sonntag

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... lässt sich der Tesla fast wie ein Sportwagen bewegen – ohne auf schlechten Straßen die Contenance zu verlieren. Auch die präzise Lenkung zeigt, dass dem Newcomer ein ernst zu nehmendes Erstlingswerk gelungen ist. Einzig die lauteren Abroll- und Windgeräusche bei hohem Tempo nerven.
Bild: Uli Sonntag

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Eine Revolution hat Tesla bei der Gestaltung des Innenraums gewagt. Sämtliche Fahrzeugfunktionen lassen sich über den riesigen, 17 Zoll großen Touchscreen bedienen. Die Logik gleicht einem Tablet-PC, aus dem Handgelenk lässt sich navigieren und surfen.
Bild: Uli Sonntag

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Wie selbstverständlich ist das Model S jederzeit online. Wer einmal blitzschnell Navigationskarten aus dem Internet lädt, sich über Google Earth die Umgebung anschaut oder einfach nur durch seine Musik-Mediathek blättert, wird andere Infotainment-Systeme auf den Schrottplatz der Geschichte werfen. Tesla gibt Antwort auf die Frage, wie zeitgemäßer Luxus aussehen kann.
Bild: Wolfgang Groeger-Meier

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Sogar die Reichweitenprobleme anderer Elektroautos hat Tesla weitestgehend gelöst, das Model S schafft (unter idealen Bedingungen) bis zu 500 Kilometer mit einer Akkufüllung. Gute Chancen also, auch bei uns die Luxusklasse aufzumischen. Im ersten Vergleich reicht es zu Platz vier mit 158,5 Sternen.
Bild: Uli Sonntag

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Das Fazit von Jack Rix, AUTO EXPRESS Großbritannien: "Wer erwartet hat, dass Tesla nur auf die Faszination des E-Antriebs setzt, wird angenehm enttäuscht. Der ist richtig gut."
Bild: Uli Sonntag

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Ein Porsche, der sich über seinen lautlosen Antrieb und geringen Verbrauch definiert? Vor Jahren undenkbar. Aber die automobile Welt hat sich verändert, ...
Bild: Uli Sonntag

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... nur schnell und laut ist heute out. Trotzdem ist es erstaunlich, wie gut der Plug-in-Hybrid zum Panamera passt. Der Porsche schafft bei vollem Akku rund 40 Kilometer rein elektrisch, gleitet lautlos durch die Stadt – das ist zeitgemäßer Luxus.
Bild: Uli Sonntag

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Im Sportmodus wird der E-Motor von einem Sechszylinder-Kompressormotor unterstützt. Die Systemleistung von 416 PS ermöglicht standesgemäße Fahrleistungen, ...
Bild: Uli Sonntag

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... die gut zu dem agilen Handling und der präzisen Lenkung passen. Keine Frage, der Panamera ist die sportlichste Limousine im Vergleich.
Bild: Uli Sonntag

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Zum Glück geht die Dynamik nicht zu Lasten des Komforts. Das Fahrwerk ist straff, aber nicht zu hart abgestimmt.
Bild: Uli Sonntag

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Typisch Porsche: zentraler Drehzahlmesser, viele Schalter in der Mittelkonsole.
Bild: Uli Sonntag

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Hier wäre mehr wünschenswert: Das geringe Platzangebot verhindert eine bessere Platzierung. So bleibt für den Porsche am Ende Platz drei mit 160 Sternen.
Bild: Uli Sonntag

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"Der Plug-in ist ein spannendes Konzept. Man kann elektrisch fahren und hat trotzdem keine Sorgen wegen der Reichweite", findet Nikola Tomislav Curic, AUTO BILD HRVATSKA (Kroatien).
Bild: Uli Sonntag

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Bereits seit 2008 ist der 7er auf dem Markt. Doch weder optisch noch technisch wirkt er veraltet.
Bild: Uli Sonntag

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Der Achtzylinder-Biturbo (450 PS) ist eine Wucht, säuselt nur dezent im Hintergrund, ...
Bild: Uli Sonntag

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... die perfekte Achtstufenautomatik legt zur richtigen Zeit den passenden Gang ein.
Bild: Angelika Emmerling

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Von diesen geschliffenen Umgangsformen sollten wir uns aber nicht täuschen lassen, die Fahrleistungen würden selbst Sportwagen zur Ehre gereichen.
Bild: Uli Sonntag

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Zumal der 7er auf Knopfdruck ganz anders kann, er räubert dann mit einer für diese Klasse beeindruckenden Präzision um enge Kurven.
Bild: Uli Sonntag

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Seinen Konkurrenten voraus ist auch das Infotainmentangebot. Der 7er ist voll vernetzt, navigiert in Echtzeit um Staus herum. Auch das zeigt: Der BMW ist in fünf Jahren und einem Minifacelift (2012) gereift, aber nicht gealtert – so landet er mit 164 Sternen auf dem zweiten Platz.
Bild: Uli Sonntag

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"Mit seinem kraftvollen Achtzylinder und der nahezu perfekten Achtstufenautomatik hat der 750i den besten Antrieb im Vergleich", lautet das Fazit von Rahul Ghosh, AUTO BILD INDIA.
Bild: Uli Sonntag

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Die Mercedes S-Klasse ist keine komplette Neukonstruktion, sondern basiert auf der weiterentwickelten Plattform des Vorgängers. Ist bei solchen Vorzeichen überhaupt ein relevanter Fortschritt möglich? In vielen Bereichen ja, ...
Bild: Uli Sonntag

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... vor allem formal hat die S-Klasse gewonnen, zeigt mit dem großen Kühlergrill klar, wer der Boss in der Luxusklasse ist.
Bild: Uli Sonntag

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Kein Blendwerk, mit neuen Technologien versucht Mercedes, die Konkurrenz auf Abstand zu halten. Etwa mit einem aktiven Fahrwerk, das über die Kameras in der Frontscheibe Unebenheiten erkennt ...
Bild: Uli Sonntag

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... und sich automatisch verstellt. Das funktioniert auf langen Wellen nahezu perfekt, bei kurzen Stößen, etwa auf Fahrbahnschwellen, aber gibt sich die S-Klasse etwas hölzern.
Bild: Uli Sonntag

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Auch der Antrieb überzeugt nicht restlos. Während der V8-Motor (455 PS, 700 Nm) mit Laufkultur und Kraftentfaltung gefällt, ...
Bild: Uli Sonntag

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... zeigt die etwas ruckelige und langsam schaltende Siebenstufenautomatik, dass Mercedes bei der neuen S-Klasse noch Luft nach oben hat.
Bild: Bader

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Im Cockpit fallen die Drehregler der Lüftungsdüsen dadurch auf, dass sie nicht gerade hochwertig wirken, auch Holzverzierungen haben wir schon mal von höherer Güte gesehen. Das kann BMW besser, ...
Bild: Uli Sonntag

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... zumal auch die Bedienung des Infotainment-Systems komplizierter ist als bei BMW.
Bild: Emmerling

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Nicht zu schlagen hingegen ist die S-Klasse, wenn es um den Komfort im Fond geht. Das Platzangebot reicht selbst für Riesen, die Sitze lassen sich wie in der Businessklasse zur Liege umbauen, ...
Bild: Angelika Emmerling

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... Langstrecken verlieren so ihren Schrecken. Also das beste Auto der Welt? Ja. Doch der Abstand zu BMW ist bei 168 Sternen geringer als gedacht.
Bild: Angelika Emmerling

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Paolo Sérgio Cardoso, AUTO FOCO Portugal, sieht noch Optimierungspotenzial: "Im nächsten Jahr bringt Mercedes eine neue Neunstufenautomatik. Sie wird dem Antrieb guttun."
Bild: Uli Sonntag

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Das Fazit von AUTO BILD-Redakteur Stefan Voswinkel: "Unser Ziel war klar: Wir wollten das beste Auto der Welt finden. Nach klassischen Test-Kriterien führt hier an der neuen Mercedes S-Klasse kein Weg vorbei, auch wenn sie einige Schwächen gezeigt hat und der Abstand zum BMW 7er gering ausfällt. Was unser Punkteschema aber nur unzureichend abbilden kann, ...
Bild: Uli Sonntag

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... ist die Faszination des Tesla. Ein Elektroauto, das sich nicht nur über seine Umweltfreundlichkeit, sondern seinen kraftvollen Antrieb und sein Bedienkonzept von morgen definiert. Ein Auto, das einfach cool ist – und beweist, dass sich etwas in der Welt verändert hat. Wie auch der Porsche mit seinem überzeugenden Hybridantrieb zeigt. Lexus und Maserati sind stilvolle Alternativen, fallen im Vergleich aber ab."
Bild: Uli Sonntag
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