Tesla: rückläufige Auslieferungszahlen
Kommt es bei Tesla zu einer Massenentlassung?

Das erste Quartal 2024 lief für Tesla anders als vom US-Autobauer erhofft. Nun soll das Unternehmen vor einer drastischen Maßnahme stehen.
Bild: Tesla
US-Autobauer Tesla soll kurz vor einer Massenentlassung stehen. Das berichtet das Elektroauto-Portal Electrek unter Berufung auf Aussagen mehrerer Angestellter des Unternehmens.
Demnach wolle Tesla noch in dieser Woche bis zu 20 Prozent seines Personals entlassen. Betroffen wären davon mehrere Zehntausend Angestellte. Dem Bericht zufolge könnte Tesla damit auf rückläufige Produktions- und Auslieferungszahlen reagieren.
Tesla mit schwierigem Quartal
Tatsächlich blickt der US-Autobauer auf ein schwieriges erstes Quartal im Jahr 2024 zurück. Wie das Wall Street Journal berichtet, schrumpften Teslas Auslieferungszahlen im vergangenen Quartal verglichen mit dem Vorjahreszeitraum um 8,5 Prozent. Damit habe Tesla selbst die pessimistischen Börsenprognosen verfehlt.
Zudem verzeichnete der Autobauer einen Rückgang bei der Produktion, begründet den aber unter anderem mit extern beeinflussten Rückschlägen. So sei es aufgrund von Schiffsumleitungen durch den Konflikt im Roten Meer und den Brandanschlag in der Gigafactory in Grünheide etwa zu Werksschließungen gekommen.
Tesla fährt Produktionen zurück
Dennoch produzierte Tesla im ersten Quartal 2024 weit mehr Fahrzeuge als ausgeliefert wurden. Der Lagerbestand wuchs demnach in nur einem Quartal um rund 46.000 Fahrzeuge an, wie Electrek berichtet. An mehreren Standorten will das von Elon Musk geführte Unternehmen die Produktionszahlen deshalb nun an den verringerten Absatz anpassen.
Entsprechende Schritte habe Tesla laut Electrek etwa bereits im März 2024 in seiner Gigafactory in Shanghai (China) eingeleitet. In der texanischen Gigafactory sollen zudem nun die Produktionsschichten des Cybertrucks verkürzt worden seien, wie Business Insider unter Berufung auf interne Dokumente berichtet. Ob sich die Gerüchte bewahrheiten und Tesla darüber hinaus tatsächlich mit einer drastischen Reduzierung seiner Belegschaft reagiert, bleibt allerdings abzuwarten.
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