Mit dem Model S Plaid hat Autobauer Tesla Fans sportlicher Flitzer gezeigt, wo der elektrifizierte Hammer hängt. Die aufgebohrte Version des Edel-Stromers Model S hat drei Motoren mit einer Gesamtleistung von 1.020 PS unter der Haube und fährt selbst stark ausgestatteten Verbrennern davon.
Der Wagen beschleunigt in weniger als zwei Sekunden von 0 auf 100 Stundenkilometer und ist ein gern gesehener Gast auf den Rennstrecken dieser Welt. Eben diesem Umstand trägt Tesla jetzt mit einem Upgrade Rechnung. Wie der Autobauer unlängst verkündete, stattet er alle ab April 2024 produzierten Exemplare des Model S Plaid standardmäßig mit neuen Sportsitzen aus.

Mehr Komfort bei hohem Tempo

Die sollen vor allem Freunden höheren Tempos den Geschwindigkeitsrausch versüßen und liefern allerhand Vorzüge, die ihre Qualitäten erst beim Durchdrücken des Beschleunigungspedals so richtig ausspielen.

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Laut Tesla bieten die modular aufgebauten Sitze deutlich mehr Komfort und Unterstützung für die Körper der Fahrenden – insbesondere an den Seiten. Das dürfte sich vor allem in scharfen Kurven auf der Rennstrecke bemerkbar machen. Die Sitze sind mit strapazierfähigem Wildleder bezogen und punkten zusätzlich mit niedrigerem Gewicht. Das wiederum dürfte dafür sorgen, dass Teslas Model S Plaid noch flotter beschleunigt als ohnehin schon.

Sportsitze schon länger in Arbeit

Die elektronische und zwölfstufige Positionseinstellung sowie das Heizungs- und Belüftungssystem der alten Sitze bleibt Ihnen auch bei den neuen Modellen erhalten. Dass Tesla an Sportsitzen werkelt, war laut der Website electrek.co bereits seit geraumer Zeit bekannt. Eigentlich wurden diese aber für das Model 3 Performance erwartet. Dass Tesla sie nun zunächst im deutlich stärkeren S Plaid zum Einsatz bringt, ist aber durchaus sinnvoll. Dennoch überrascht es, dass der Hersteller die ganz klar auf den Rennspaß ausgelegten Sitze nicht als Option anbietet, sondern sie serienmäßig mit dem rund 110.000 Euro teuren Wagen ausliefert.