Elon Musk verkündet die große Zukunft – und beendet zugleich ein Stück Tesla-Geschichte. Zu Beginn einer Analystenkonferenz stellt der Tesla-Chef die neue Mission des Konzerns vor. Sein Ziel: "eine Welt von wundervollem Überfluss". Sinngemäß soll jeder Mensch alles haben können, was er will. Für zwei bekannte Tesla-Modelle gilt das künftig allerdings nicht mehr.

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Wie Elon Musk ankündigte, wird die Produktion von Model S und Model X im zweiten Quartal 2026 eingestellt, berichtet das Nachrichtenportal teslamag.de. Das Model S war ab 2012 das erste Massenmodell der Marke. 2015 folgte auf der gleichen Plattform das Flügeltür-SUV Model X.

Verkäufe der Premium-Modelle eingebrochen

Produziert werden beide Modelle im Stammwerk im kalifornischen Fremont. Die Kapazität für Model S und Model X liegt bei rund 100.000 Stück im Jahr, wurde zuletzt jedoch bei Weitem nicht mehr ausgeschöpft. Seit Ende 2023 meldet Tesla die Verkaufszahlen der beiden Premium-Modelle nur noch gemeinsam mit dem Pick-up Cybertruck. Doch selbst inklusive dieses Modells sanken die Auslieferungen im vergangenen Jahr auf insgesamt 50.850 Einheiten.

Roboter statt Model S und X

Elon Musk auf der Konferenz: "Es ist Zeit, das S- und X-Programm zu einem Ende zu bringen." Der Tesla-CEO sprach von einer "ehrenhaften Entlassung". Anstelle der beiden Elektroautos soll in der Fabrik in Fremont künftig der humanoide Tesla-Roboter Optimus produziert werden. Darin sieht Musk nach eigenen Aussagen das eigentliche Zukunftspotenzial des Konzerns.

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Langfristig soll der Roboter bis zu 80 Prozent des Konzernumsatzes ausmachen. Die nächste, dritte Generation von Optimus werde laut Musk "wahrscheinlich in einigen Monaten" vorgestellt.

Fazit

von

Raphael Schuderer
Elon Musk und seine Ankündigungen: Mini-Tesla, selbstfahrendes Cybercab, die Wiederauflage des Roadster, nun der Roboter Optimus – alles noch nicht auf dem Markt. Dennoch inszeniert sich der Tesla-Chef immer wieder als Visionär. Möglicherweise geht die Wette auf die Roboter-Zukunft tatsächlich auf – vorausgesetzt, der Optimus schafft irgendwann den Sprung in die Serienproduktion und findet am Ende auch Akzeptanz bei den Kunden.