Seit der Veröffentlichung des Cybertrucks haben Kunden versucht, den extravaganten Pick-up-Truck von Tesla auf teilweise aberwitzige Art und Weise auf die Probe zu stellen. Und dabei hat das Fahrzeug nicht immer den besten Eindruck hinterlassen. Um mehr Sicherheit für den Unterboden zu gewährleisten, will Tesla künftig eine Batteriepanzerung zum Nachrüsten anbieten.

Social-Media-Test fehlgeschlagen

Wie das Online-Magazin Elektrek berichtet, dürfte an dieser Entscheidung auch ein viral gegangenes Video aus den sozialen Netzwerken schuld sein. Darauf lässt zumindest eine Bemerkung von Wes Morrill schließen, seines Zeichens Chefentwickler der Cybertrucks, in der Ankündigung auf X (ehemals Twitter) zu der neuen Nachrüstoption. In dem fraglichen Video wollten Influencer mit einem Cybertruck durch verschiedene Alltagsobjekte fahren, um so die Belastbarkeit des Fahrzeugs zu testen. Doch bereits beim ersten Hindernis, einem weißen Holzzaun, sind deutliche Schäden entstanden, was weitere Stunts womöglich verhindert hat.

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Schutzbleche wurden wohl entfernt

Der fatale Schaden am Fahrzeug dürfte infolge von Fahrzeugmodifikationen entstanden sein. Denn bei dem gezeigten Modell fehlen die vordere Stoßstange und ein Aluminiumschutzblech, die zur Standardausrüstung am Cybertruck gehören, kommentiert Morrill. Das weckt durchaus den Verdacht, dass der gezeigte Schaden für die Kamera provoziert sein könnte. Unabhängig von eventuellen Social-Media-Stunts dürfte eine Verbesserung des Unterbodenschutzes für den Akku gerade bei einem Offroad-E-Auto wie dem Cybertruck jedoch eine gute Idee sein. Schließlich können Schäden am Akku fatale Folgen, wie schwer zu löschende Brände, nach sich ziehen.
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Drittanbieter bieten schon jetzt Schutzpanzer

Warum Tesla einen solchen Schutzboden nicht schon von vornherein für seinen Truck eingeplant hat, ist nicht bekannt. Schließlich gehört der Boden für ein E-Auto zu den empfindlicheren Bereichen und ist gerade bei Touren abseits des Asphalts durch schlechte Witterung oder unebenes Gelände gefährdet. Entsprechend sieht die Nachfrage aus und wird derzeit von Drittanbietern wie Unplugged Performance bedient. Wie die Variante von Elon Musks Automarke aussehen und wie viel sie kosten wird, bleibt abzuwarten.