Test Chrysler Sebring

Erstes Auto mit Heizplatte

Chrysler schickt den neuen Sebring ins Rennen – ab 24.490 Euro ist er zu haben. In der zweiten Jahreshälfte 2007 gibt es auch ein Cabrio.
Wow, endlich mal eine gute Idee für Pendler: Im Chrysler Sebring wird der Kaffee nie kalt (und die Cola nie warm). Denn die Ami-Limousine hat kühl- und beheizbare Becherhalter. Und sonst? Der 4,85 Meter lange Viertürer tritt mit einem schnörkellosen, eleganten Blechkleid gegen VW Passat und Co an. Pikant: Von dem Wolfsburger hat der Beachboy den 140-PS-Diesel. Und der passt gut zu dem Ami. Natürlich ist der 2,0-Liter-TDI mit Pumpe-Düse-Einspritzung auch im Sebring kaum zu überhören. Während der Fahrt wird er aber von Wind- und Abrollgeräuschen übertönt. Dafür sorgt der Vierzylinder für akzeptable Fahrleistungen. 203 km/h Spitze sind nach fleißiger Schaltarbeit im Sechsgang-Getriebe drin.

Typisch: amerikanisches Plastik-Barock

Weiches Fahrwerk, indirekte Lenkung und viel zu wenig Seitenhalt bietende Sitze laden eher zu gemütlichem Gleiten ein. Dann kommt man auch mit 6,2 Litern (CO2: 170 g/km) aus. Wenig einladend ist der Innenraum. Plastik-Barock und ein viel zu wuchtiges Cockpit beherrschen das Bild. Auch der Preis schreckt eher ab. Der 115-PS-Benziner startet ab 24.490 Euro, für den Diesel sind sogar 26.590 Euro fällig. Plus 700 Euro für den Rußfilter. Immerhin gibt es die oben erwähnten Becherheizer und -kühler. Sie kosten in Kombination mit Sitzheizung und Glas-Schiebedach allerdings stolze 1460 Euro extra.
Für die zweite Hälfte 2007 darf sich Europa auch auf eine Cabrio-Version des Sebring freuen. In Amerika hat er seinen Marktstart schon absolviert, ist dort mit 2,4-Liter Benziner (173 PS) oder V6-Aggregat (wahlweise 2,7 Liter, 189 PS oder 3,5-Liter, 235 PS) unterwegs. Nach Europa bringt er die 173- und 189-PS-Benziner mit, nur den großen V6 tauscht er gegen einen Diesel ein. Beim Klappdach hat der Käufer drei Optionen: Er kann sich zwischen Stahl, Vinyl und Stoff entscheiden. Per Knopfdruck versenkt sich das dreiteilige Dach im Kofferraum. Auf der Sebring-Ausstattungsliste finden sich unter anderem ESP, Klimaanlage, ein sprachgesteuertes Infotainment-System mit 20-Gigabyte-Festplatte sowie ein Navigationssystem mit großem Display. Und natürlich die kühl- und beheizbaren Becherhalter.

Autor: Carsten Paulun

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