Jaguars stärkstes Coupé, der XKR mit 416 Kompressor-PS, wird bei 250 km/h abgeregelt. Für Kunden, die auf der Autobahn oder am Golfplatz mit Porsche und Maserati mithalten wollen, gibt es nun ein Sondermodell: Der XKR-S ist für 280 km/h freigegeben und mit allerlei Extras auf 200 Stück limitiert. Spoiler, Heckdiffusor und mächtige 20-Zoll-Räder heben das S-Modell optisch vom schnöden XKR (99.200 Euro) ab, innen verströmen Alcantara-Himmel und Klavierlack noch mehr Luxus-Flair. Der XKR-S ist 17.700 Euro teurer, aufpreisbereinigt bleiben davon rund 3500 Euro übrig.
Jaguar XKR-S
Der Schalthebel ist mit Leder und Alu einge- fasst. Solche Details machen den Unterschied zum normalen Kompressor-Coupé aus.
Bild: Werk
Dafür gibt es nicht einmal mehr Power, der Achtzylinder stürmt und brüllt wie immer, rennt nun erst bei 280 km/h in den Begrenzer. Ein höherer Topspeed wäre möglich, hätte laut Jaguar aber teure Tests verlangt. Fahrwerk und Lenkung sind straffer abgestimmt, was man jedoch erst auf der Rennstrecke fühlt. Spürbar bissiger arbeitet die vergrößerte Bremse, die das Coupé 1,2 Meter früher als bisher zum Stehen bringt. Wichtigstes Extra ist ohnehin das Gefühl, einen besonderen Jaguar zu fahren: den schnellsten seit dem Renn-Ableger XJ220. Nächstes Ziel im XKR sind die 300 km/h.

Fazit

Ein satter Aufpreis für die gleiche Power – das kann nur Jaguar. Weil das Coupé schön und begehrt ist und weil Kunden einen noch exklusiveren XKR wollen. So läuft das Geschäft mit dem Luxus – verrückt, oder?