Test Toyota Yaris TS
Japanischer Rennfloh

Toyota krönt die Yaris-Baureihe mit dem TS. Das Topmodell hat 133 PS und schafft knapp 200 km/h Spitze. Basispreis: 17.180 Euro.
Da wird sich so mancher Fahrer einer größeren Limousine die Augen reiben, wenn auf der linken Spur bei knapp 200 Sachen ein Yaris formatfüllend im Rückspiegel auftaucht. Doch keine Angst, hier verlangt kein aufgeblasener Eigenbau ohne TÜV-Segen nach freier Bahn, sondern das neue Topmodell der kleinsten Baureihe aus dem Hause Toyota. Für genügend Dampf in allen Lebenslagen sorgt beim Yaris TS ein neu entwickelter 1,8-Liter-Vierzylinder mit variabler Ventilsteuerung, der 133 PS und 173 Nm Drehmoment an die Vorderräder entlässt. Mit den 1120 Kilogramm Leergewicht hat der Motor wenig Mühe und beschleunigt die kleine Rennsemmel in ganz manierlichen 9,3 Sekunden aus dem Stand auf Tempo 100. Maximal sind 194 km/h drin, und das reicht locker, um manch größeren Konkurrenten zumindest hin und wieder ein wenig zu ärgern. Für einen, der eigentlich als Stadtflitzer antritt, dürfte es allemal genug sein. Optisch gibt sich der Yaris TS dabei ziemlich zurückhaltend: Tiefer heruntergezogene Stoßfänger, Seitenschürzen, 17-Zöller, ein verchromtes Endrohr und ein dezenter Dachspoiler sorgen für den kleinen Unterschied zu den schwächeren Brüdern.
Auch innen gibt es das Plus an Sportlichkeit

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