Wer kennt das nicht: Nach einer Auto-Reparatur oder -Wartung liegt die Rechnung auf dem Tresen – und man traut ob der hohen Summe seinen Augen nicht! Bei der Preisgestaltung hapert es oft an der Kommunikation zwischen Werkstatt und Kunde, bisweilen an der Transparenz der durchgeführten Werkstattarbeiten.

Vorher über die Werkstatt informieren

Am besten macht man sich vor dem Besuch der Autowerkstatt ein genaues Bild von dem Betrieb. Idealerweise kennt man im eigenen Bekannten- oder Freundeskreis schon Personen, die eine Werkstatt oder spezielle Mitarbeiter in einem Werkstattbetrieb empfehlen können.

Recherche und Vergleiche im Internet helfen

Fehlt es an solchen Kontakten, hilft einem mehr das Internet. Es gibt zahlreiche Vergleichsportale, wo sich Informationen über den Werkstattbetrieb finden lassen. Portale wie repareo.de gehen noch einen Schritt weiter: Dort gibt es nicht nur Informationen über den Betrieb selbst, es lassen sich bereits im Vorhinein Preiskalkulationen abrufen, wie teuer die Wartungs- oder Reparaturarbeiten werden dürften.
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Wer sich keiner Website bedienen will, sollte vor Beginn der Arbeiten und somit auch vor der Unterschrift auf dem Auftragsformular mit dem zuständigen Werkstattmeister besprechen. Beachte! Worte sind das eine, doch wenn es hinterher hart auf hart geht, zählen allein die Fakten. Daher sollte man sich – so vertrauenswürdig der Mitarbeiter auch auftritt – nicht mit der mündlichen Zusage zufriedengeben, wenn es um Umfang, Art der Arbeit und dem Preisrahmen handelt.

Jede geplante Arbeit sollte schriftlich festgehalten werden

Der Ansprechpartner muss bei der Abholung des eigenen Fahrzeugs nur ein paar Tage im Urlaub oder an anderer Stelle unabkömmlich sein und es weiß niemand von der Absprache unter den Vertragspartnern. Daher jede geplante Arbeit nach erfolgter Absprache schriftlich niederlegen lassen und abzeichnen. 
Die eigene Telefonnummer ist dabei wichtiger denn je. Wird es teurer als geplant, fallen in der Werkstatt Zusatzaufwände an. Oder sind andere Ersatzteile für die Instandsetzung nötig, soll vor Beginn der Arbeiten angerufen und dies entsprechend genehmigt werden. So sollten sich die bösen Überraschungen in Grenzen halten. Und selbst dann gibt es Möglichkeiten, um seine Rechte geltend zu machen.
Übrigens: Dumme Fragen gibt es seitens des Kunden nicht. Versteht man das automobile Fachchinesisch des Werkstattmitarbeiters nicht oder erscheinen die geplanten Dienstleistungen als nicht nachvollziehbar, das Ganze einfach nochmals erklären lassen – und schriftlich festlegen.
Autor: Patrick Solberg; press-inform