Todesopfer bei Rallye Dakar 2016
Zuschauer von Auto erfasst

–
Auch im Jahr 2016 fordert die Rallye Dakar wieder ein Leben. Seit 2009 gab es damit jedes Jahr mindestens ein Todesopfer: Die Kritik an der Rallye wächst.
Bild: Picture-Alliance
Die umstrittene Rallye Dakar hat in Bolivien ihr erstes Todesopfer in diesem Jahr gefordert. Auf der siebten Etappe von der Salzwüste von Uyuni bis zum nordargentinischen Salta wurde ein Zuschauer vom Auto des Franzosen Lionel Baud erfasst. Der 63 Jahre alte Mann erlag seinen Verletzungen, berichteten mehrere Medien am Samstagabend (Ortszeit) unter Berufung auf die Rallye-Organisatoren. Die Ursache des tödlichen Unfalls bei Kilometer 82 der Etappe war vorerst unklar. Es ist bereits der 67. Todesfall im Rahmen der Rallye seit 1980. Besonders beunruhigend ist dabei die jüngste Serie: Trotz stetig steigender Sicherheitsvorkehrungen, gab es seit 2009 in jedem Jahr mindestens ein Opfer bei der Wüstenrallye, was die Kritik am Event zunehmen lässt.

Unglück in Bolivien: Das Auto des Franzosen Lionel Baud
Damit verdrängte Loeb auf dem 336 Kilometer langen Teilstück Dakar-Rekordsieger Stéphane Peterhansel, der ebenfalls einen Peugeot fährt, wieder von Platz eins des Gesamtklassements. Loeb liegt nun 1:58 Minuten vor Peterhansel. Sainz hat als Dritter 5:08 Minuten Rückstand. Für Peugeot war es der sechste Etappensieg in Serie, nachdem schon der erste Tagesabschnitt wegen schlechten Wetters abgesagt worden war. Ob die Witterungsbedingungen für den tödlichen Unfall am Samstag mitverantwortlich waren, war zunächst unklar. (fh/dpa)
Service-Links