(dpa/fh) Neue Eskalationsstufe im Fall Jeremy Clarkson: Der Rauswurf des beliebten "Top Gear"-Moderators hat dessen Fans in Großbritannien so erzürnt, dass es sogar eine Morddrohung gegen BBC-Generaldirektor Tony Hall (links im Bild oben) geben soll. Scotland Yard ermittle wegen einer Morddrohung, bestätigte die Polizeibehörde am 29. März 2015. Zuvor hatte Hall bekannt gegeben, dass der Vertrag des Kultmoderators nicht verlängert werde. Clarkson hatte Oisin Symon, den Produzenten der Autosendung "Top Gear", körperlich angegriffen und beleidigt. Die "Daily Mail" veröffentlichte Bilder, die BBC-Boss Hall und seine Frau unter Polizeischutz zeigen sollen.
"Top Gear"-Skandal: Polizei ermittelt auch gegen Clarkson

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Jeremy Clarkson
Die umstrittensten Äußerungen von Jeremy Clarkson
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Die umstrittensten Clarkson-Äußerungen

Petition bislang wirkungslos

Top Gear
Bad Boy Clarkson: Die Diskussion um den britischen Moderator hat eine neue Stufe erreicht.
Wie es mit "Top Gear" weitergeht, ist weiterhin offen. Die Sendung genoss weltweit Kultstatus unter Autofans. Angeblich denkt die BBC darüber nach, das Format ohne Clarkson weiter auf BBC2 auzustrahlen – als Nachfolger ist Chris Evans im Gespräch. Clarksons treu ergebene Fans wollen das aber nicht hinnehmen. Die Anhängerschaft des Skandal-Moderators hatte den Sender bereits mit einer Online-Petition und über den Twitter-Hashtag #BringBackClarkson aufgefordert, den Rausschmiss ihres Lieblings zu widerrufen. Als auch das nichts half, scheint ein Clarkson-Fan nun zu deutlich drastischeren Mitteln gegriffen zu haben. Dafür muss sich der noch unbekannte Täter nun unter Umständen sogar vor der Staatsgewalt verantworten.

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