Toyota Aygo Facelift: Test
Kurz mal frisch gemacht

Facelift light: Der kleinste Toyota bekommt ein neues Gesicht und ein aktuelles Multimediasystem. Ansonsten bleibt der Aygo ganz der alte.
- Tomas Hirschberger
Toyota wickelt sein Baby in Frischhaltefolie. Der Aygo, der sich Plattform und Technik mit Citroën C1 und Peugeot 108 teilt, macht sich nach vier Jahren kurz mal frisch. Ein Mini-Mini-Make-up, das die meisten kaum erkennen dürften. So hat die Frontpartie des 3,47 Meter kurzen Stadtflohs nun ein etwas dreidimensionaler herausgearbeitetes Näschen. Sprich: Das stilisierte X vorne sieht weicher und runder aus. Dazu leicht geänderte Front- und Heckleuchten mit LED-Signaturen sowie neue Rad-Designs. Fertig.
Von der Überarbeitung des Motors merkt man wenig

Kleine Kraftkur: Der überabeitete Dreizylinder leistet jetzt 72 PS – das ist für die Stadt absolut ausreichend.
Bild: Toyota
Das reicht für die Stadt allemal und auch für die meisten Touren im urbanen Umfeld. Die große, weite Welt sollten allerdings andere erobern. Interessant für Sparfüchse, Pflegedienste und Pizzaboten: Der billigste Aygo x startet wieder knapp unter 10.000 Euro. Citroën und Peugeot sind übrigens so sparsam, dass sie ihren Kleinen das Facelift verweigern. Dagegen haben Aygos Eltern geradezu Spendierhosen an.
Technische Daten Toyota Aygo: • Motor: Dreizylinder, Benziner • Hubraum: 998 cm³ • Leistung: 53 kW (72 PS) bei 6000/min • Länge/Breite/Höhe: 3465/1615/1460 mm • Leergewicht: 840-905 kg • Kofferraum: 168 l • 0–100 km/h: 13,8 s • Vmax: 160 km/h • Verbrauch: 4,1 l/100 km • Preis:12.640 Euro
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