Toyota Land Cruiser von Kuhl Racing
Kuhl Racing zeigt, wie extrem ein Land Cruiser sein kann

Satte 40 cm Bodenfreiheit, breite Backen und XXL-Reifen: Kuhl Racing macht aus dem Toyota Land Cruiser 250 einen echten Hingucker – und das für wenig Geld.
Bild: Kuhl Racing
Dieser Toyota beweist einmal mehr, dass es nicht immer ein klassisches Tuning-Objekt wie ein Golf GTI oder ein BMW 3er sein muss. Auch untypische Fahrzeuge eignen sich hervorragend für gelungene Modifikationen. Bei diesem Exemplar kommen vor allem Toyota- und Offroad-Fans auf ihre Kosten: Auf dem Tokyo Auto Salon 2026 rollt der japanische Tuner Kuhl Racing mit einem radikal modifizierten Toyota Land Cruiser 250 an, der eher an einen überdimensionierten Spielzeug-Geländewagen als an das kantige Serien-SUV erinnert.
Höher, breiter, besser
Das Projekt hört auf den Namen Iron Build und basiert auf dem aktuellen Land Cruiser LC250. Kuhl verpasst dem aufgefrischten Klassiker eine um rund 18 Zentimeter erhöhte Bodenfreiheit dank höhenverstellbarem Fahrwerk. Damit wächst der Freiraum unter dem Chassis auf etwa 40 Zentimeter. In Kombination mit den riesigen Yokohama-Geolandar-Reifen auf 22-Zoll-Felgen wirkt der Cruiser, als sei er direkt einem verspielten Rendering entsprungen. Zusammen mit der serienmäßigen Crawl-Funktion dürften sich die Geländeeigenschaften damit nochmals deutlich verbessern.

Die schwarzen Stahlrohre an den Kotflügeln ergänzen die kantige Offroad-Optik des Land Cruiser perfekt.
Bild: Kuhl Racing
Hinzu kommen zahlreiche robuste Anbauteile wie Stoßstangenschutz vorn und hinten, breite Trittbretter, ein massiver Unterfahrschutz sowie stark ausgeformte Kotflügel. Auf dem Dach sitzen ein LED-Lichtbalken samt Dachplattform, am Heck ergänzen zusätzliche Spoiler den martialischen Auftritt.

Ein Unterfahrschutz und ein Dachträger inklusive LED-Lichtleiste komplettieren den Look.
Bild: Kuhl Racing
Die Motorisierung bleibt
Fast schon schade ist, dass Kuhl bei diesem Umbau auf Änderungen am Antriebsstrang verzichtet – das wäre das sprichwörtliche i-Tüpfelchen gewesen. Es bleibt beim in Japan und Europa angebotenen 2,8-Liter-Turbodiesel, kombiniert mit einem 48-Volt-Mildhybridsystem. Die Systemleistung liegt bei 205 PS und 500 Nm, die Kraft wird an alle vier Räder verteilt.
Neben dem Komplettumbau, der umgerechnet lediglich rund 5000 Euro kosten soll, bietet Kuhl auch einzelne Komponenten des "Iron Build" separat an. Damit zeigt der Tuner, wie vergleichsweise simpel und kostengünstig sich ein ohnehin robuster Geländewagen technisch wie optisch weiter schärfen lässt.
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