Toyota präsentiert Fortschritte in Woven City
Toyota eröffnet ersten Abschnitt der futuristischen Woven City

– Der japanische Autoriese Toyota hat ein ambitioniertes Projekt: Eine eigene Zukunftsstadt, in der Menschen neue Technologien entwickeln und testen sollen. Die erste Phase ist nun fertig.
Bild: Toyota
(dpa/AUTO BILD/KI) Toyota hat den ersten Abschnitt seiner als Woven City bezeichneten Zukunftsstadt in Japan abgeschlossen. Die Bauarbeiten begannen vor drei Jahren auf dem Gelände einer ehemaligen Fabrik am Fuße des Bergs Fuji. Dies gab Firmenchef Akio Toyoda während der Technik-Messe CES in Las Vegas bekannt. In der Stadt sollen zukünftig rund 2.000 Menschen leben, darunter Forscher, Mitarbeiter von Toyota und Ruheständler.
Die Konzeption von Woven City zielt darauf ab, einen Ort zu schaffen, an dem zukunftsweisende Technologien im täglichen Leben erprobt werden können. Dazu zählen unter anderem Roboter, die ältere Menschen unterstützen, sowie kleine Drohnen mit Laternen, die Nutzer beim Joggen begleiten. Für den Verkehr innerhalb der Stadt plant Toyota den Einsatz autonomer Shuttles.
Zusätzlich äußerte Toyoda das Interesse Toyotas an Raketen-Technologie, um die Mobilität nicht nur auf die Erde zu beschränken. Diesbezüglich erfolgte bereits eine Investition in das japanische Raketen-Unternehmen Interstellar Technologies. Toyodas Kommentar, die Zukunft der Mobilität solle nicht nur auf die Erde oder ein einzelnes Auto-Unternehmen reduziert werden, kann als Anspielung auf Elon Musk verstanden werden, der Tesla und SpaceX leitet.
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