AUTO BILD hat die Truecam M9 GPS 2.5k getestet. Dabei punktet sie mit hochwertiger Verarbeitung, kompaktem Format und soliden Aufnahmen. Bei der Bedienung hatten die Tester etwas zu meckern, aber das schadet dem Gesamtbild nicht. Insgesamt bekommt sie die Note "gut" mit 37 von 50 Punkten. (Weitere Infos zum AUTO BILD-Test-Szenario lesen Sie in unserem Dashcam-Test mit Bestenliste)
Dashcam-Test
Truecam M9 GPS 2.5k
Truecam
Truecam M9 GPS 2.5k

Gut

  • QHD-Auflösung (1440p)
  • GPS-Modul
  • Hochwertige Verarbeitung
  • Knifflige Bedienung
Preis 159,99 €

Testergebnisse: Truecam M9 GPS 2.5k

Bedienung: In Sachen Bedienung funktioniert die Truecam M9 nicht ganz intuitiv. Ähnlich wie auch das Schwestermodell Truecam M5 WiFi, hat sie zur Bedienung an der Kamera lediglich zwei Knöpfe. Man muss sich mit verschiedenen Tastenkombinationen aus kurz, lang oder doppelt drücken durch die Menüs bewegen – da sind nervige Patzer vorprogrammiert. Auch einen gesondert markierten Knopf zur manuellen Sperrung einer Aufnahme im Ernstfall gibt es nicht. Immerhin: Über die Wifi-Schnittstelle lässt sich die Dashcam mit dem Handy verbinden. So können über die App Aufnahmen verwaltet und vereinzelte Einstellungen vorgenommen werden. Ansonsten performt die Dashcam aber gut – sie ist einfach einzubauen und einzustellen. Alle gewünschten Funktionen sind vorhanden, auch einminütige Loops, die es bei der M5 noch nicht gab, bietet die M9.
Bewertung "Bedienung": 14 von 20 Punkten
Bildqualität: Die maximale Auflösung der Truecam M9 liegt bei 2560 x 1440 Pixeln – daher auch das "2.5k" im Produktnamen. Dabei schafft die Kamera 30 Bilder pro Sekunde. Das ist in Ordnung, 60 Frames wären aber wünschenswert. Insgesamt sind die Aufnahmen klar und scharf, nur an der Helligkeit hapert es etwas. Gerade bei Tag sind die Farben wenig brillant und an den Rändern wird das Bild etwas dunkler – das ist allerdings eher ein optischer Kritikpunkt. An der Eignung der Videos als Beweismittel ändert das nichts. Die Nachtaufnahmen sind ebenfalls klar, scharf und auch hell genug, um alles Wichtige zu erkennen. Der Bildwinkel von 150 Grad sorgt dafür, dass auch breite Straßen komplett abgefilmt werden können. Optional kann eine Rückkamera hinzugekauft werden. Wird sie angeschlossen, lösen beide Kameras in Full-HD (1920 x 1080 Pixel) auf. Auch die Rückkamera (130 Grad Weitwinkel) macht gute Aufnahmen – hier gibt es nichts zu meckern. 
Bewertung "Qualität": 14 von 20 Punkten
Sicherheit: Wer auf dem Video auch Geschwindigkeit und Position erfassen möchte, kann das separate GPS-Modul anschließen. Nachts kann das helle, blaue Licht, dass die GPS-Verbindung anzeigt allerdings für Irritation sorgen. Darüber hinaus bietet die Truecam M9 einen Parkmodus, der auch bei einem geparkten Auto Erschütterungen erkennt und die Aufnahme aktiviert. Dafür ist allerdings permanente Stromversorgung nötig (Achtung, Batteriekiller), einen Akku hat die Kamera nämlich nicht. Außerdem bietet die Dashcam einen integrierten Radarwarner. In Deutschland ist es allerdings ratsam, die Funktion zu deaktivieren, da Blitzerwarner nicht erlaubt sind.
Bewertung "Sicherheit": 9 von 10 Punkten

Fazit und Daten in der Übersicht

Fazit: Bis auf kleine Patzer bei der Bedienung und leichte Abzüge in Sachen Bildqualität, gibt es bei der Truecam M9 nichts zu beanstanden. Im Test macht sie einen guten Job. Angesichts dessen und des Funktionsumfangs ist der Preis von rund 160 Euro für die Dashcam gerechtfertigt, wenn auch kein Schnäppchen.
Preis: 160 Euro
Max. Auflösung: QHD (1440p) bei 30 fps; Rückkamera Full-HD (1080p) bei 30 fps
Aufnahme-Winkel: 150°, Rückkamera 130°
sD: bis 128 GB, ab Class 10
Display: 2-Zoll-LCD-Display
GPS: ja
Länge Aufzeichnung: 1/3/5 Min Loops