Geht Ihnen das auch so: Sie fahren Ihr Auto bei TÜV, DEKRA, KÜS oder GTÜ zur Hauptuntersuchung (HU) vor, und die Nerven gehen mit Ihnen durch? Dabei checkt der Prüfingenieur gar nicht Ihre eigenen Wissenslücken, sondern klärt nur eine entscheidende Frage: Ist das Auto noch verkehrssicher? Und daran ist nichts Schlimmes, schließlich geht es auch um Ihre Sicherheit. Doch klebt der Ingenieur keine neue Plakette ans Auto, ist das doppelt ärgerlich: Das Auto muss in die Werkstatt, und das kann teuer werden. Außerdem kostet die Nachuntersuchung extra. In vielen Fällen kann man sich den zweiten Besuch beim TÜV sparen, denn häufig ist nur die Beleuchtung schuld an der Ehrenrunde. Ganz ehrlich: Eine defekte Lampe kann auch ein technischer Laie tauschen. Was Sie noch vor der Prüfung testen können, lesen Sie in der Bildergalerie.

Mängelliste der TÜV-Prüfer


*Tabelle stellt einen Auszug der Mängelliste dar; Prüfer haben einen Ermessensspielraum.

Mangel ist nicht gleich Mangel

Ohne Mängel (OM): Plakette erteilt. Geringe Mängel (GM): Mängel sind zu beheben. Plakette in der Regel erteilt. Erhebliche Mängel (EM): Nachprüfung erforderlich. Plakette nicht erteilt. Verkehrsunsicher (VU): Verkehrsgefährdung. Plakette nicht erteilt, Meldung an Zulassungsstelle.

Fazit

Prüfungsangst? Gerade Besitzer älterer Autos kennen das Gefühl vor der Fahrt zum TÜV. Die Lösung: zur Hauptuntersuchung in die Stammwerkstatt. Bei kleineren Mängeln wird der Fehler gleich vom Fachmann behoben. Das spart Gebühren für die Nachprüfung, Zeit und Nerven. Aber Vorsicht: Der Werkstatt niemals einen Generalauftrag "TÜV-fertig machen" geben, denn das kann bei alten Autos extrem teuer werden. Muss mehr repariert werden, auf einen Rückruf durch die Werkstatt bestehen.