TÜV-Report 2019: Gewinner und Verlierer

TÜV-Report 2019: Hauptuntersuchung (HU)

Die Gewinner und Verlierer beim TÜV

Jedes Jahr im Herbst teilt der TÜV mit, wie unsere Autos bei der HU abschneiden. Unter den Top 10 im TÜV-Report 2019 finden sich erneut fast nur deutsche Hersteller. Doch welche sind außerdem gut?
Seit Anfang des Jahres wurden über sechs Millionen Gebrauchtwagen verkauft. Neue Alte sind günstiger als fabrikfrische Autos, verlieren weniger an Wert und können ebenfalls verlässlich und solide sein. Doch der Gebrauchtwagenkauf birgt immer ein gewisses Risiko. Hier kann gemogelt und getrickst werden und vermeintliche Angebote können schnell zu Groschengräbern werden, denn Käufer müssen neben dem technischen Zustand auch die Wartungs- und Pflegearbeiten ihres potenziellen Autos einschätzen können. Um hier nicht die Katze im Sack zu kaufen und bestens für den Erwerb aus zweiter Hand gewappnet zu sein, empfiehlt sich der TÜV-Report. Seit 46 Jahren wertet dieser den technischen Zustand der Fahrzeuge in Deutschland und kürt jährlich die Mängelriesen sowie die TÜV-Gewinner. Für den Report 2019 wurden rund 8,8 Millionen Hauptuntersuchungen (HU) aller TÜV-Gesellschaften ausgewertet. Wer sich also vor dem Kauf über technische Stärken und Schwächen einzelner Modelle erkundigen will, für den ist der TÜV-Report 2019 eine wertvolle Hilfe. Auf 194 Seiten werden die Daten von über 230 Fahrzeugmodellen gestaffelt nach Altersklassen bewertet sowie auch wertvolle Tipps gegeben.

Jeder fünfte Wagen fällt bei der TÜV-Prüfung durch

Über alle Altersklassen hinweg stieg erneut die Durchfallquote aller vom TÜV geprüften Modelle. So fiel jeder fünfte Gebrauchtwagen durch die HU und erhielt keine Plakette – verglichen zum Vorjahr ist das ein Anstieg um 1,3 Prozentpunkte. Dieses Ergebnis begründet der TÜV mit dem gestiegenen Fahrzeugalter, das nun bei durchschnittlich 9,4 Jahren liegt. Sprichwörtlicher Dauerbrenner bei den Problemen ist das Licht. Bei diesem sicherheitsrelevanten Bereich kennen die Sachverständigen kein Pardon. Wer eine Plakette will, muss seinen Pkw mit korrekt eingestellten und funktionierenden Scheinwerfern, Nebelschlussleuchten sowie Rückscheinwerfern durch den gefürchteten Parcours schicken. Auch Ölverlust an Motor und Antrieb sowie Mängel an Achsfedern und Stoßdämpfern sind den TÜV-Prüfern aufgefallen.

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Als großer Gewinner geht in diesem Jahr der Porsche 911 hervor. Als erstes Fahrzeug überzeugt er in allen Altersklassen hinweg mit der niedrigsten Mängelquote aller untersuchten Fahrzeuge. Hier spielt die regelmäßige Wartung und Pflege eine große Rolle. Aber es gibt auch ein deutlich günstigeres Fahrzeug, das ebenfalls unter den besten 10 gelandet ist. So wurde der Hyundai i20 Testsieger bei den Kleinwagen.

Sehen Sie in der Bildergalerie die drei besten und schwächsten Modelle unter den zwei- und dreijährigen Autos in sechs verschiedenen Fahrzeugklassen. Der TÜV-Report mit der detaillierten Auswertung zu mehr als 230 Modellen ist jetzt im Zeitschriftenhandel erhältlich.

TÜV-Report 2019: Gewinner und Verlierer

Adele Moser

Fazit

Wer sich unabhängig von Herstellern, Werkstätten, Händlern und gutgemeinten Ratschlägen von Freunden nach einem Gebrauchtwagen umsehen will, für den ist der TÜV-Report eine wertvolle Hilfe. Mit der umfangreichen Datensammlung der TÜV-Prüfer lassen sich böse Überraschungen vermeiden.

Stichworte:

TÜV-Report

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