Mit dem Auto in den Urlaub nach Italien, vielleicht nach Kroatien oder sogar auf die iberische Halbinsel? Von Deutschland ist das je Wohnort eher selten in einer ein-Tages-Tour zu schaffen. Rücklehne runter und ein paar Stunden im Auto pennen ist auch nicht jedermanns Sache. Oder bei voller Besetzung schlicht gar nicht möglich.
Also muss eine Übernachtungsmöglichkeit her. Warum nicht mal einen vielleicht günstig an der Strecke liegenden Campingplatz auszuprobieren als in ein Hotel einzuziehen?
Das kann unter Umständen sogar günstiger sein. Jedenfalls wenn dafür kein hochpreisiger Campingplatz ausgewählt wird.

Güteklasse beachten

Logisch, genau wie bei einem Hotel ist ein fünf-Sterne Campingplatz teurer als einer mit nur zwei oder drei Sternen. Aber grundsätzlich müssen sich Mietunterkünfte auf Campingplätzen heutzutage vor der Hotelkonkurrenz längst nicht mehr verstecken.
Die 10 spektakulärsten Campingplätze Deutschlands - Campingplatz Kampen
Campingplätze sind oft günstiger als Hotels.
Bild: Campingplatz Kampen

Eine Übernachtung in einem Hotel für zwei Erwachsene mit einem Kind kostet statistisch in Deutschland im Durchschnitt 100 Euro. Auf Campingplätze ist das schon ab 30 Euro plus einer Personenpauschale von zehn Euro pro Nacht möglich.
Klar ist aber auch, dass vor allem in Ferienzeiten solche Stopps weit im Voraus reserviert sein müssen, um überhaupt eine der dann sehr begehrten Schlafmöglichkeiten zu bekommen.

Unterschiedliche Standards

Zu berücksichtigen gilt es auch, dass anders als in einem Hotel nicht überall in diesen in den Camping-Mietunterkünften Handtücher, Bettwäsche oder Shampoo zum Standard gehören. Letztlich ist auch der Aufbruch zur nächsten Reisetappe morgens um vier nicht überall möglich. Die meisten Campingplätze haben feste Öffnungszeiten für die Schranke an Ein- und Ausfahrt.
Fazit, eine Nacht auf einem Campingplatz kann günstiger, aber eben auch komplizierte sein. Wie so oft im Leben bleibt die Frage: Was will ich, was kann ich?