Im Jahr 2013 sind allein auf dem US-Markt über 20,5 Millionen Pkw zurückgerufen worden. Das haben Berechnungen des Center of Automotive Management (CAM) ergeben. Damit stieg die Rückrufquote der 16 untersuchten Her­steller von 107 Prozent im Vorjahr auf nunmehr 131 Prozent. Das heißt, es wurden 2013 in den USA 31 Prozent mehr Autos zurückgerufen als neu zugelassen. Negativ-Spitzenreiter der Sta­tistik ist der koreanische Hyundai-Kia-Konzern, gefolgt von Fiat-Chrysler und Toyota. Als einzi­ger deutscher Hersteller mit einer dreistelligen Rückrufquote folgt BMW auf Rang vier. Die Münchner riefen 870.000 Fahrzeuge zurück, nach 550.000 im Jahr 2012.
Statistik 1.Halbjahr 2013: Ernüchternde Bilanz
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Die Ursachen für die gestiegenen Rückrufzahlen sieht das CAM unter anderem in der zunehmenden technischen Kom­plexität der Pkw, verkürzten Entwicklungszyklen und kostensenkenden Gleichteilestrategien. Der US-Markt, so das Institut, sei aufgrund seiner Ab­satzmengen, der relativ scharfen Sicherheits­richtlinien und vor allem des hohen Klagerisikos ein aussagekräftiger Indikator für die Produktqualität der Autobauer.