Verbraucherstudie in den USA
Deutsche Autos kommen schlecht weg

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Laut "Consumer Reports" halten US-amerikanische Autofahrer deutsche Autos für unzuverlässig. Audi, Mercedes und BMW kommen in der Studie äußerst schlecht weg.
Dieses Ergebnis ist eine schallende Ohrfeige für die deutschen Autobauer: Im aktuellen "Consumer Reports" – vergleichbar mit der Stiftung Warentest in Deutschland – attestieren die US-amerikanischen Autofahrer den deutschen Autoherstellern ein hohes Maß an Unzuverlässigkeit. Besonders hart traf es drei Vertreter des Premiumsegments: Demnach zählen Audi, Mercedes und BMW zu den schlechtesten Marken, wenn es um die Zuverlässigkeit geht. Audi landete unter den 27 gelisteten Marken auf dem vorletzten Platz. "Drei Viertel aller Audi-Modelle lagen unter dem Durchschnitt", heißt es im Bericht der Verbraucherschützer. BMW-Tochter Mini kam auf Platz 25. Mercedes rangiert auf Platz 22 und bietet laut "Consumer Report" in drei Segmenten das schlechteste Modell an, BMW landete auf Rang 23 mit fünf von elf Modellen unter dem Durchschnitt. Inwieweit die jüngsten Rückrufe von BMW und Mercedes in den USA die Studie beeinflussten, ist unklar. Letzter im Markenranking ist mit Chrysler ein amerikanischer Hersteller.
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Immerhin: Porsche landete bei Consumer Reports auf Platz zwei in Sachen Zuverlässigkeit, VW rangiert mit Platz 16 im unteren Mittelfeld. Ganz vorn fährt die Toyota-Tochter Scion, auch Platz drei geht mit der Honda-Edelmarke Acura nach Japan. Es folgen Honda, Infiniti und Toyota. Consumer Reports hat alle Modelle von 2000 bis 2009 erfasst und dabei nach eigenen Angaben 1,3 Millionen Eingaben von US-Autofahrern berücksichtigt. Das schlechte Ergebnis kann sich für die deutschen Hersteller durchaus negativ auswirken – falls die US-Konsumenten die Consumer Report-Studie mit in ihre Kaufentscheidung einfließen lassen.
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