Verbraucherzentrale fordert: Strafgebühren für energieineffiziente E-Autos
Strafgebühren für ineffiziente E-Autos gefordert

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- Sarah Ignor
Elektroautos sollen dazu beitragen, weniger Abgase in die Luft zu pusten. Doch große E-Autos verschlingen oft sehr viel Strom. Die Kehrseite der E-Mobilität? Der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) empfiehlt Effizienzvorgaben für batteriebetriebene Fahrzeuge. Profitieren würden vor allem die Kunden.
E-Autos: Was Kunden wollen
Wie stellt man (potenzielle) Kunden von E-Autos zufrieden? Mit hoher Reichweite, niedrigem Verbrauch und geringen Betriebskosten. Warum gibt es dann keine stärkere Förderung solcher Fahrzeuge? Eben das fragt sich auch der vzbv und fordert vom europäischen Gesetzgeber neue Bewertungsmethoden für E-Autos. Die Methoden sollen sich um die Effizienz drehen. "Bisher fehlt vielen Automobilherstellern der Anreiz, kleine, leichte und damit effizientere Elektrofahrzeuge herzustellen. EU-weite Effizienzvorgaben, für deren Überschreiten die Hersteller bestraft werden, wären ein solcher Anreiz", so Daniel Weber, Referent im Team Mobilität und Reisen des vzbv.
Energieeffizienz und Lebenszyklus
Ab 2030 könnten dann Hersteller bestraft werden, die den durchschnittlichen Grenzwert von 16 Kilowattstunden pro Kilometer (kWh/km) überschreiten. Bislang werden laut dem vzbv große und schwere Elektro-SUV und kleine Elektrofahrzeuge gleich behandelt. Allerdings unterscheidet sich ihre Energieeffizienz stark. Zwischen den Fahrzeugkategorien gäbe es einen erheblichen Unterschied im Energieverbrauch. Der vzbv fordert zudem eine verpflichtende Lebenszyklusanalyse, die das Auto "von der Rohstoffgewinnung für die Batterieherstellung über die Produktion des Fahrzeugs, seine Nutzung, Wartung bis zur Entsorgung oder Wiederverwertung betrachtet".
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