(dpa/AUTO BILD/KI) Das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) hat bestätigt, dass gegen den Automobilhersteller BMW ein Anhörungsverfahren wegen des Verdachts auf unzulässige Abschalteinrichtungen in der Motorsteuerung eines Dieselmodells eingeleitet wurde. Diese Information wurde am Mittwoch von einem Sprecher der Behörde geäußert und stimmt mit einem Bericht der "Bild"-Zeitung überein.
BMW hat darauf reagiert und angegeben, dass es sich bei dem betroffenen Fahrzeug um das SUV-Modell X3 mit einem Zwei-Liter-Dieselmotor handelt, welches zwischen 2010 und 2014 produziert wurde. Seitens des Unternehmens wird derzeit das Emissionsverhalten des Modells überprüft und ein Dialog mit den zuständigen Behörden geführt.
Der Verdacht gegen das besagte Fahrzeugmodell kam im Rahmen der routinemäßigen Marktüberwachung des KBA auf. Die Behörde ist dafür zuständig, Fahrzeuge aller Hersteller zu überprüfen. Dazu gehören sowohl Laboruntersuchungen als auch Analysen der Fahrzeugsoftware. Das Anhörungsverfahren speziell zu dem BMW X3 wurde bereits im August des Vorjahres gestartet.
BMW hatte in seinem Halbjahresbericht für das Jahr 2023 bereits auf den Vorgang hingewiesen. Der Sprecher des KBA machte deutlich, dass es sich um ein noch nicht abgeschlossenes Verfahren handelt und derzeit die Anhörungsphase läuft.