Mit optischen Barrieren auf der Straße will die US-Stadt Philadelphia Schnellfahrer stoppen und Fußgänger an Unfallschwerpunkten schützen. Die bunten Pyramiden sind zwar nur aufgemalt, wirken aber dank ausgefeilter dreidimensionaler Darstellung täuschend echt. Im Gegensatz zu Betonkübeln oder Fahrbahnschwellen kosten die 3D-Hindernisse nur einen Bruchteil, und auch die Unterhaltskosten sind deutlich niedriger. Der Test läuft zurzeit auf rund 90 Straßen in der Stadt, bislang mit durchwachsenem Erfolg.
Zuerst bremsten die Autofahrer erschrocken ab. Inzwischen lassen sich die meisten jedoch nicht mehr täuschen – und geben wieder Gas.