Verstappen wagt nächstes Abenteuer auf der Nordschleife
Verstappen-Start im GT3-Rennwagen geplant

Max Verstappen macht Ernst: Der Red-Bull-Star soll am Nürburgring an diesem Wochenende in einen GT3-Rennwagen steigen.
Bild: Jan Brucke/VLN
Max Verstappen kann einfach nicht genug bekommen. Kaum hat er den Großen Preis von Aserbaidschan gewonnen, sitzt der viermalige Weltmeister schon wieder im Rennauto. Diesmal allerdings nicht in der Formel 1 – sondern auf der berüchtigten Nordschleife.
Wie das Fachportal F1-Insider.com berichtet, startet der Niederländer am Samstag (27. September) beim Barbarossa-Preis der Nürburgring Langstrecken-Serie (NLS) – aller Voraussicht nach in einem Ferrari 296 GT3.
Den Schlüssel zum Einsatz hat sich Verstappen erst kürzlich geholt: die Nordschleifen-Permit A. Dafür musste er in einem Porsche Cayman GT4 ein Pflichtprogramm abspulen, um künftig auch stärkere Fahrzeuge bewegen zu dürfen. Für den Niederländer nur ein Zwischenschritt: „Natürlich ist ein Start beim 24-Stunden-Rennen letztendlich mein Traum“, so Verstappen.
Verstappen war schon beim Test beeindruckend
Bereits bei ersten Testfahrten ließ der 27-Jährige mit einem NLS-Rundenrekord aufhorchen. Nun also soll das erste Rennen mit voller GT3-Power folgen. Über 700 PS im Ferrari 296 GT3 warten offenbar auf den Champion – und eine der schwierigsten Rennstrecken der Welt.

Max Verstappen soll am Nürburgring an diesem Wochenende in einen GT3-Rennwagen steigen.
Bild: Jan Brucke/VLN
Für die Fans bedeutet das: Ausnahmezustand am Nürburgring. Schon beim GT4-Einsatz von Verstappen Anfang September drängten die Zuschauer in Massen an die Strecke. Diesmal dürfte der Andrang noch größer sein. Auch Red-Bull-Motorsportberater Helmut Marko sieht den Ausflug seines Schützlings entspannt: „Ich finde es toll, dass ein Formel-1-Fahrer, der ja neben den Rennen mannigfache Verpflichtungen hat, sich mit so viel Begeisterung noch die Zeit für sowas nimmt.“
24h Nürburgring als nächstes Ziel?
Sind die 24h am Nürburgring 2026 dann der nächste Schritt? Verstappen selbst bleibt vorsichtig. Zwar hätte er am geplanten Renntermin vom 14. bis 17. Mai ein Formel-1-freies Wochenende, er bremst aber selbst: „Wie viel ich während einer F1-Saison tun kann, ist schwierig. Und nächstes Jahr gibt es ein neues Reglement. Sowieso ist die Formel 1 schon schwierig genug.“
Fakt ist: Schon jetzt sorgt Verstappen dafür, dass die „Grüne Hölle“ wieder zum Gesprächsthema Nummer eins im Motorsport wird.
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