VIP Persönlich: Das Amphicar 770 von Wolf-Dietrich Lauenstein
AUTO BILD-Leser Lauenstein lebt seine Leidenschaft

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Wolf-Dietrich Lauenstein ist seit 1971 mit seinem sehr seltenen Amphicar 770 unterwegs. Hier erzählt der AUTO BILD-Leser seine Geschichte.
Bild: AUTO BILD / Privat
Wolf- Dietrich Lauenstein besitzt seit fast 50 Jahren ein ganz besonderes Auto: ein Amphicar. Von diesem in den 1960er-Jahren vom deutschen Konstrukteur Hans Trippel entwickelten Fahrzeug wurden nur rund 3500 Stück verkauft. Wolf-Dietrich Lauenstein besitzt sein Amphicar seit 1971.
Zwar stehen noch diverse Mercedes-Oldies sowie ein Ro 80 in seiner Garage, aber der 73-Jährige aus Hittfeld bei Hamburg verbindet mit seinem Amphicar sowohl sein schönstes als auch sein schlimmstes Autoerlebnis.
"Einmal bin ich mit dem Amphicar in der Elbe abgesoffen", sagt der gelernte Karosseriebauer. "Damals war die Elbe noch eine Kloake. Das war richtig eklig." Doch von dem Missgeschick ließ sich der Rentner, der seinen Führerschein 1968 machte, nicht entmutigen. Er legte sein Schätzchen trocken und setzte es liebevoll wieder instand.

Seit 1971 fährt Wolf-Dietrich Lauenstein sein liebevoll restauriertes Amphicar Baujahr 1964.
Bild: AUTO BILD / Privat
Das schönste Auto-Erlebnis hatte er vor einigen Jahren: Von einem Amphicar-Treffen am Gardasee fuhr Wolf-Dietrich Lauenstein zunächst zu den Filmfestspielen nach Cannes. Von dort ging es weiter zum Formel-1-Rennen nach Monte Carlo. "Eigentlich war die Stadt gesperrt für Autos. Ich sagte, ich müsse zum Hafen", sagt der Schwimmwagen-Enthusiast, der AUTO BILD seit 2015 liest.
Die nächste Auto-Traumreise ist schon im Kopf
Und er kam tatsächlich damit durch: "Ich habe einfach vor dem Casino geparkt", erinnert sich Lauenstein. Anschließend wasserte er sein Amphicar dann in der Nähe des Spielcasinos und drehte unter dem Beifall der Jachtbesitzer und der Zuschauer am Ufer ein paar Runden im Hafen. Danach ging es von Fréjus aus mit dem Autozug zurück in den Norden.

Im Wasser treiben zwei Kunststoffpropeller das Amphicar mit bis zu 6,5 Knoten oder 12 km/h an.
Bild: AUTO BILD / Privat
Und wovon träumt so ein Autofan? "Von einem Mercedes W 111 Cabrio mit der moderneren Technik des 126ers", sagt er spontan. Die nächste Auto-Traumreise hat er auch schon im Kopf. "Ich würde mit meinem 220 SEb Cabrio aus dem Jahr 1962 den Autozug nach Verona nehmen."
Von dort aus könne man dann vergnüglich an der Südküste Frankreichs bis nach Barcelona cruisen. Und von dort ganz gemächlich zurück ins heimische Hittfeld.
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