Bob Lutz, einst General Motors-Chef, hält an seinem Projekt fest, aus dem Fisker Karma ein PS-Monster mit knapp 650 PS zu machen. Bereits 2013 hatte Lutz den VL Destino in Detroit als Prototypen vorgestellt, allerdings fehlten damals noch die Codes für das Infotainment-System des Hybrid-Sportlers. Die hat Lutz inzwischen – genau wie 25 bisher nicht verkaufte Fisker Karma, die er jetzt zum Destino umrüsten will. Bis zu 200.000 Dollar soll der Supersportler mit rund 600 Newtonmeter Drehmoment dann kosten. Mitte 2014 sollen die ersten Autos ausgeliefert werden. Es geht auch etwas günstiger, wenn der Kunde die schwächere Variante mit 450 PS wählt, eine klare Preisansage dafür gibt es noch nicht.
Der Destino ist eindeutig ein Fisker Karma, auch wenn Grill und Schürze optisch anders ausfallen.
Bild: Werk
Laut Lutz soll es zwei Karosserievarianten geben: Eine Version gleicht dem Karma sehr, auch wenn Schürze und Grill vorn leicht verändert sind und das Heck im Gegensatz zum Karma (ohne nennenswerten Auspuff) gleich mit vier mittig platzierten Schloten protzt. Natürlich ist auch das Logo im Grill ein anderes. Zur zweiten Version schweigt sich der VL-Macher noch aus, es soll "konservativer" ausfallen. Und falls ein Karma-Besitzer auf die Idee kommt, dem grünen Gedanken abzuschwören, bietet Lutz für 100.000 Dollar die Umrüstung vom Stromer zum PS-Boliden an.