VLN: 24h-Qualifikationsrennen
Saisonstart für Hyundai

Am Samstag gibt Hyundai seinen diesjährigen Einstand auf der Nordschleife. In der Rallye-WM stand die Truppe bereits auf dem Podium. Ein Vergleich des i20 WRC und des i30 Turbo.
Bild: Hyundai
Günstig, das war lange Zeit das erste Attribut, welches Autofahrern zum Thema Hyundai einfiel. Und oft auch das einzige. Doch diese Zeiten sind vorbei. Längst sind die Fahrzeuge des südkoreanischen Automobilherstellers Hyundai Kia Automotive Group keine Exoten mehr auf unseren Straßen. Für einen noch gründlicheren Imagewandel hat die Marke seit einiger Zeit den Motorsport für sich entdeckt.

Hyundai gibt in der Rallye-WM mit dem i20 WRC Gas
Doch in der Rallye-WM sind lupenreine Prototypen am Start, die mit ihrem Basismodell bestenfalls noch die äußere Hülle gemeinsam haben. Deshalb suchte Markus Schrick, motorsportbegeisterter Geschäftsführer von Hyundai Deutschland, nach einer Alternative. Das Ziel: Emotionen für die Marke zu wecken und die Qualität der Serienprodukte im Motorsport unter Beweis zu stellen.

Auf der Nordschleife darf der Hyundai i30 Turbo ran
Klar, dass bei so verschiedenen Einsatzbereichen auch die Hyundai-Rennwagen bis auf das Logo im Kühlergrill nicht viel gemeinsam haben. Beide haben einen Vier-Zylinder-Turbomotor unter der Haube, doch schon die Charakteristik ist komplett unterschiedlich. Ein reiner Rennmotor, ganz auf schnelle Beschleunigung ausgelegt, werkelt im i20 WRC. Seine Lebenszeit ist um einiges kürzer als die des seriennahen, für den Renneinsatz getunten i30-Triebwerkes, das es in einer Saison schnell mal auf mehr als 6000 Kilometer im Renntempo bringt.

Blick ins Rallye-Cockpit: So sieht es im i20 WRC aus
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