Nürburgring

VLN-Chaos! Abbruch am Nürburgring

Schnee und eisige Kälte in der Eifel

Das Wetter macht der VLN einen Strich durch die Rechnung: Starker Schneefall sorgte für den vorzeitigen Abbruch am Nürburgring.
Das Wetter in der Eifel hat wieder einmal für chaotische Bedingungen gesorgt: Schon zum Start des zweiten Saisonrennens der VLN Langstreckenmeisterschaft auf dem Nürburgring fielen die ersten Schneeflocken vom Himmel. Nach wenigen Runden wurden die Bedingungen allerdings so schlecht, dass die Rennleitung den VLN-Lauf vorzeitig abbrechen musste.
Zahlreiche Piloten verloren im Schneegestöber die Kontrolle über ihre Boliden. Darunter auch Christopher Brück, der sich den Mercedes-AMG GT3 von GetSpeed unter anderem mit Fabian Vettel geteilt hätte. Der Bruder von Formel-1-Pilot Sebastian Vettel hatte bisher kein Glück auf der Nordschleife: Der Auftakt der VLN vor zwei Wochen wurde aufgrund von Nebel schon verkürzt.

Sicherheit hat Priorität

Es ging in vereinzelten Streckenabschnitten nur noch im Schritttempo voran. Dazu war die Sichtweite viel zu gering. Glücklicherweise gingen alle Zwischenfälle glimpflich aus. Einige Teams und Fahrer hatten ihre Fahrzeuge schon vor dem Abbruch aus Sicherheitsgründen abgestellt - auch Urgestein Christian Menzel: "Wir wollten sowieso nur für das 24h-Rennen testen. Aber das Auto wollen wir dafür nicht riskieren."

Der Golf GTI vom "Girls Only"-Team

Carrie Schreiner, die den Start im VW Golf GTI TCR vom "Girls Only"-Team absolviert hatte, brachte das Auto ohne Zwischenfälle zurück an die Box. "Es lag von Anfang an sehr viel Schnee und es war wirklich sehr rutschig", berichtete die 20-Jährige gegenüber AUTO BILD MOTORSPORT. "Es gab viele Dreher und Unfälle. Daher war es die richtige Entscheidung, das Rennen abzubrechen. Auch wenn es sehr schade ist."
Viele Teams und Piloten wollten das Rennen als Vorbereitung auf das 24h-Rennen nutzen - auch die Fahrer aus dem Tourenwagen-Weltcup (WTCR), die im Rahmen des Langstreckenklassikers ihren WM-Lauf austragen werden. Benjamin Leuchter und Tiago Monteiro pilotierten jeweils ein TCR-Auto. Tom Coronel und Frederic Vervisch gingen in der GT3-Klasse an den Start, während Mehdi Bennani einen BMW M240i Racing in der gleichnamigen Cup-Klasse fuhr.
Die Testmöglichkeit für das 24h-Rennen blieb allen Beteiligten jedoch verwehrt: Die Rennleitung konnte das Rennen aus Sicherheitsgründen nicht wieder starten lassen. Es gibt keine Wertung. Doch der nächste Schlagabtausch in der VLN steht schon bevor: Der dritte Lauf findet in zwei Wochen, am 27. April, statt.

Autor: Sönke Brederlow

Fotos: Patrick Funk

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