Volkswagen V-Charge: Parken und Laden per App

Volkswagen V-Charge

Parken und Laden per App

E-Auto abstellen, automatisch einparken und aufgeladen wieder abholen: Das soll mit dem Projekt V-Charge von Volkswagen und Partnern gelingen.

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VW parkt und lÀdt allein

Es ist ein weiterer Schritt in die Zukunft des Parkens – auch wenn diese noch ein ganzes StĂŒck weit entfernt sein dĂŒrfte. Das System V-Charge will Besitzern von Elektroautos oder Hybriden die aufwendige Parkplatzsuche und das langwierige Aufladen gleichzeitg abnehmen. Bislang ist es noch ein Forschungsprojekt, beteiligt sind neben Volkswagen und Zulieferer Bosch mehrere namhafte europĂ€ische UniversitĂ€ten. Einen Vorgeschmack gab es bereits auf der CES 2015 in Las Vegas mit dem "e-Golf Trained Parking".
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Das System funktioniert so: Der Fahrer ist in Zeitnot, stellt sein Auto vor dem Parkareal ab und startet seine App. Das Fahrzeug bekommt eine digitale Karte ĂŒbermittelt und navigiert selbststĂ€ndig zur ParklĂŒcke. GPS wird nicht benötigt, hĂ€tte in ParkhĂ€usern auch nichts zu melden. Ist die anvisierte LĂŒcke frei, fĂ€hrt das Auto zentimetergenau hinein. Der besondere Clou: Handelt es sich um ein Elektrofahrzeug, priorisiert das System einen entsprechenden Abstellplatz und positioniert sich automatisch ĂŒber der induktiven (kabellosen) Ladevorrichtung. Nach Abschluss des Ladevorgangs parkt das Fahrzeug automatisch um und macht die Ladestation fĂŒr weitere E-Mobile frei. Am Ende schließlich fĂ€hrt die V-Charge App das Fahrzeug zum Startpunkt zurĂŒck, sodass der Fahrer den Parkplatz oder das Parkhaus nicht betreten muss.

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Zwar ist ein solcher Vorgang wie erwĂ€hnt wegen mangelnder Infrastruktur noch Zukunftsmusik. Die technischen Voraussetzungen aber, so teilt VW mit, seien grĂ¶ĂŸtenteils gegeben. So kommen die Sensor- und Kameratechnologien bereits heute in Serienfahrzeugen zum Einsatz. FĂŒr das automatische Fahren des V-Charge-VersuchstrĂ€gers (basierend auf einem e-Golf1) sorgt ein dichtes Wahrnehmungsnetzwerk, bestehend aus vier Weitwinkelkameras, zwei 3D-Kameras, zwölf Ultraschallsensoren, digitalem Kartenmaterial und der "Car2X"-Technologie fĂŒr die Kommunikation mit der Infrastruktur.

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Und fĂŒr die Sicherheit ist dank der technischen "Sinnesorgane" laut Volkswagen auch gesorgt: FußgĂ€nger, Fahrradfahrer und andere Fahrzeuge wĂŒrden von den integrierten Kameras und Ultraschallsensoren erkannt, daher dĂŒrfe sich das Fahrzeug im sogenannten Mischverkehr bewegen, erklĂ€rten die Wolfsburger.

Volkswagen V-Charge: Parken und Laden per App

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