Das ist das MIC der Uniklinik Heidelberg

Das ist das MIC der Uniklinik Heidelberg

Volvo V90 Cross Country: Medical Intervention Car (MIC)

V90 Cross Country als Lebensretter

Volvo und die Uniklinik Heidelberg brachten gemeinsam ein Medical Intervention Car (MIC) auf die Straße. Nun verdankt der erste Patient dem Auto das Leben!
Der Volvo V90 Cross Country ist jetzt offiziell als Lebensretter unterwegs. Wenige Tage nach dem Dienstantritt des sogenannten Medical Intervention Car (MIC) an der Uniklinik Heidelberg wurde es zu seinem ersten Einsatz gerufen. Durch einen Unfall hatte ein Patient eine kritische Menge Blut verloren und seine Organe drohten zu versagen. Nachdem das MIC Blutkonserven an die Unfallstelle gebracht hatte, konnte der Patient stabilisiert werden. Inzwischen geht es ihm den Umständen entsprechend gut.
Medical Intervention Cars werden schon seit Jahren im Motorsport eingesetzt. Sie verfügen im Unterschied zu normalen Rettungswagen über zusätzliche Ressourcen wie Blutkonserven und spezielle medizinische Geräte. Schwerverletzte können vor Ort behandelt, in Notfällen sogar operiert werden. Ideengeber des zunächst auf zwei Jahre angelegten Forschungsprojekts der Uniklinik Heidelberg ist Dr. Niko Schneider, Anästhesist an der Uniklinik und ehemaliger Rallye-Profi. 

Die Basis für das MIC der Uniklinik Heidelberg ist ein Volvo V90 Cross Country Ocean Race D5 mit Allrad.

Das ist der V90 Cross Country MIC: Als Basis dient der Volvo V90 Cross Country Ocean Race mit D5-Diesel (235 PS), Automatik, Allrad und adaptiver Luftrederung. Der höhergelegte Kombi wurde mit Hilfe des Sonderfahrzeug-Ausrüsters B&T Solutions ausgestattet. Unter dem Kofferraumboden zog die Elektrik ein, die die Geräte an Bord mit Saft versorgt. Dazu gehören unter anderem die Signalanlage, Funk, eine 230-Volt-Steckdose außen am Auto und das medizinische Spezial-Equipment. Zentraler Teil der Signalanlage ist ein LED-Lichtbalken des schwedischen Herstellers Standby. Der blinkt rechts und links blau, in der Mitte zeigt er in Rot und Orange Brems- und Abbiegemanöver des MIC an. Außerdem hat der Volvo Rückspiegel- und Kreuzungsblitzer in der Fahrzeugfront. So kann das Einsatzfahrzeug beim Einfahren in eine Kreuzung früher wahrgenommen werden.

Projekt-Initiator Dr. Niko Schneider zeigt die Herz-Lungen-Maschine des MIC.

Das kann der V90 Cross Country MIC: Laut Dr. Schneider soll der Volvo die bereits gute Rettungssituation in Deutschland weiter verbessern. Das MIC soll zusätzliches Equipment und zusätzliche Expertise an den Unfallort bringen. An Bord befindet sich unter anderem ein Kühlschrank mit Blutkonserven der Gruppe 0-. Solche Konserven haben Rettungswagen nicht standardmäßig dabei. Dazu kommen eine Herz-Lungen-Maschine und ein erfahrener Anästhesist der Uniklinik Heidelberg. So sollen im schlimmsten Fall medizinische Eingriffe direkt am Unfallort möglich sein. Sieben Mediziner nehmen am Projekt teil und bekommen neben speziellen notfallmedizinischen Kursen jeder ein Fahrsicherheitstraining. Zunächst werden Heidelberger Notärzte das MIC bei Bedarf hinzurufen können. Eine Alarmierung durch die Leitstelle schließt die Klinik für die Zukunft nicht aus.

Kein Unterschied: Die adaptive Luftfederung lässt das MIC rollen wie einen Serien-V90.

So fährt der V90 Cross Country MIC: AUTO BILD konnte bei einer kurzen Proberunde vom Beifahrersitz aus keinen Unterschied zum Fahrverhalten eines normalen V90 Cross Country feststellen. Der 235 PS starke D5-Diesel zieht kräftig durch, die Automatik hangelt sich flink durch die Fahrstufen. Der große Schwede rollt straff, aber nicht unkomfortabel. Hohe Kurventempi sind für den Volvo kein Problem. Sein Vierradantrieb macht das MIC zudem schlechtwegetauglich.

Das ist das MIC der Uniklinik Heidelberg

Volvo V90 Cross Country: MICVolvo V90 Cross Country: MICVolvo V90 Cross Country: MIC
Anzeige

Automarkt

Bei autohaus24.de Neuwagen günstig kaufen und Geld sparen.

Finden Sie im Automarkt von autobild.de Ihren Gebrauchtwagen.