Vorsicht auf den Straßen
DWD warnt vor massivem Schneefall nach Eisregen

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DWD warnt: Schneefall bis 30 cm könnte Autoverkehr stark beeinträchtigen.
Bild: dpa
(dpa/AUTO BILD/KI) Nach dem Eisregen, der am Mittwoch Teile Deutschlands heimgesucht hat, prognostiziert der Deutsche Wetterdienst (DWD) für Donnerstag erhebliche Schneefälle. Betroffen sind Regionen von der Eifel und dem Raum Köln über das Rothaargebirge bis hin nach Thüringen. Die Meteorologen des DWD stellen sich auf "anhaltende und teils kräftige" Schneefälle ein, die innerhalb von 24 Stunden zu Neuschneemengen von bis zu 30 Zentimetern führen können. Vor diesem Hintergrund warnt der DWD vor "erheblichen Verkehrsbehinderungen" sowie vor der Gefahr von Schneebruch.
Die Schneefälle haben, insbesondere in den Tieflagen, potenziell starke Auswirkungen auf den Verkehr. Der DWD vermerkt, dass Probleme oft durch die Nutzung von Sommer- statt Winterreifen verursacht werden. Hinzu kommt, dass starker Wind Schneeverwehungen hervorrufen kann, welche den Straßenverkehr weiter beeinträchtigen und im Extremfall sogar zum Stillstand bringen können.
DWD empfiehlt Vorsichtsmaßnahmen
Der DWD empfiehlt Vorsichtsmaßnahmen: Autofahrer sollten neben einem vollgetankten Fahrzeug auch warme Kleidung, Decken, warme Getränke und Lebensmittel mitführen. In Gebirgslagen wird vor dem erhöhten Risiko von Lawinen gewarnt.
Waldbesuche sollten, wenn möglich, vermieden werden. Der Deutsche Alpenverein weist darauf hin, dass starke Schneefälle das Brechen von Ästen und Baumkronen verursachen können, die teilweise zu Boden stürzen oder in Bäumen hängen bleiben. Insbesondere in schwer zugänglichen Waldabschnitten könnten nicht alle Gefahrenstellen beseitigt werden, und herabfallende Äste könnten Passanten gefährden.
Das Forstamt von Königstein im Taunus appelliert eindringlich, Wälder zu meiden, um keine Lebensgefahr zu riskieren. Durch die starke Schneelast besteht die Gefahr, dass Bäume jederzeit brechen oder umfallen können.
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