Vorstellung Peugeot 207 SW
Innere Größe

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Schicke Schale - großer Kern. So will Peugeot in einem Segment punkten, das so wenig Konkurrenz bietet wie kaum ein anderes.
Ein Kombi soll Platz bieten. Für die Kinder, Einkäufe, den Hund. Peugeot weiß, dass die Großfamilie in den neuen 207 SW nicht passt und setzt deshalb auf aktive Senioren und Kleinfamilien als Kunden. Die Rechnung könnte aufgehen: Der dritte Spross der 207-Baureihe packt zwischen 337 und 1258 Liter Gepäck weg, bleibt aber mit 4,16 Metern Länge erfreulich kompakt. Trotzdem ist er immerhin 13 Zentimeter länger als der Vorgänger, der aber als Nachzügler der 206-Baureihe eher ein Lifestyle-Kombi war. Der 207 SW macht es besser. Die Rücksitze lassen sich asymmetrisch geteilt mit einem Handgriff wegklappen, die ebene Ladefläche erhöht den Nutzwert ebenso wie die nur 55 Zentimeter flache Ladekante und die maximale Ladebereite von 1,06 Meter. Gegenstände von bis zu 1,70 Meter Länge fasst das Gepäckteil. Praktisch auch die separat zu öffnende Heckscheibe und die dreifach faltbare Heckablage.
Sonnige Aussichten dank 1,1-Quadratmeter-Glasdach

Neu ist der 1,4-Liter mit 95 PS, der aus der Kooperation mit BMW stammt. Fahren durften wir ihn noch nicht, Peugeot bekommt jetzt gerade erst die Motoren geliefert. Auf dem Papier klingen die Daten ordentlich. Immerhin 185 km/h Spitze sind möglich, der Spurt auf Tempo 100 dauert 11,8 Sekunden. Dabei soll sich der 207 SW mit 6,3 Liter Super-Benzin begnügen. Für Dieselfreunde hat Peugeot den bekannten 1,6-Liter im Angebot, der in zwei Leistungsstufen mit 90 und 110 PS erhältlich ist und dank Rußpartikelfilter FAP auch sauber (131 g CO2/km) und sparsam (5,0 Liter/100 km) bleibt. Die schwächere Version ist aber erst im Herbst greifbar. Bleibt die Basis, ein 1,4-Liter-Benziner mit 73 PS, der bis zum 31. September für 12 800 Euro und damit zum gleichen Preis wie die Limousine angeboten wird. Durchaus eine Überlegung wert, denn der Franzose verbindet ein ansehnliches Design mit hohem Nutzwert. Dazu kommen lange Inspektionsintervalle und günstige Versicherungseinstufungen.
Der Franzose neigt sich kaum in Kurven

Im Herbst schiebt Peugeot noch eine RC-Variante nach
Im Herbst wird Peugeot noch eine RC-Variante mit 175 PS und den Esplanade nachschieben, die vor allem auf eine exklusive Optik mit Offroad-Anleihen setzt, ohne echte Geländetauglichkeit mitzubringen. Bis dahin müssen sich die Kunden mit maximal 120 PS zufrieden geben. In dieser Klasse mehr als genug: spielte der 205 GTI in den Stückzahlplanungen der Marktstrategen noch eine echte Rolle, wird der neue RC besonders als Kombi wohl ein Exot bleiben. Einziger echter Konkurrent ist der Opel Meriva OPC. Das wiederum sollte Mut machen.
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