Auf den ersten Blick wirkt der Roomster so, als könne man ihn rückwärts im Laderaum des Caddy einparken – wenn nur eine Rampe zur Verfügung stünde. Keine Frage, wer den zusätzlichen Platz benötigt, kommt am in Hannover gebauten Lademeister kaum vorbei. Rund drei Kubikmeter passen maximal in den Caddy (3020 Liter), 1810 Liter fasst der Roomster-Laderaum. Der Preis dafür: Vor allem in der Startline-Ausstattung erinnert der Caddy mit seinem nutzfahrzeughaften Flair eher an den Firmenwagen eines Schlüsselnotdienstes als an einen Familienvan.

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Skoda Roomster 1.2 TSI
Etwas wohnlicher: Das Roomster-Cockpit ist nicht so nüchtern wie das des Caddy.
Bild: Uli Sonntag
Etwas wohnlicher gibt sich der Roomster, der jedoch erst ab Style-Ausstattung (1800 Euro extra) seinen Lieferwagen-Habitus ablegt. Immerhin ist in dem Aufpreis die Klimaanlage für 1095 Euro bereits inbegriffen. Beim Caddy Startline kostet die Klimaanlage ebenfalls extra: 1410 Euro. Apropos Kosten: Da macht der Roomster, wenig überraschend, die bessere Figur. Rund 2500 Euro ist er billiger und zudem besser ausgestattet. Seiten- und Kopfairbags etwa muss der Caddy-Käufer extra bezahlen (452 Euro). Eine zweite Seitentür ist für den Startline erst gar nicht lieferbar. Die besseren Fahrleistungen, der niedrigere Verbrauch und die kürzeren Bremswege sprechen ebenfalls für den Skoda, der unterm Strich ein besserer Pkw ist als der geräumigere VW.

Fazit

von

AUTO BILD
Der Skoda Roomster bietet zwar weniger Platz, ist dem VW Caddy aber sonst in fast jeder Disziplin überlegen.