VW-Werbespot verboten

VW e-Golf: Werbespot verboten

Großbritannien verbietet VW-Werbespot

Aufregung um einen Werbespot für den VW e-Golf: Die britische Werbeaufsicht entdeckte zu viele Geschlechterklischees – und verbannte den TV-Spot.
Taugen nur Männer als Abenteurer, die jede Herausforderung meistern, während Frauen in der Mutterrolle stecken bleiben? Diese Wahrnehmung impliziert(e) nach Ansicht der britischen Werbeaufsicht Advertising Standards Authority (ASA) ein 30 Sekunden langer Werbespot von VW für den e-Golf. Darin fährt unter anderem ein Mann mit dem modernen Elektroauto vorbei, während eine Frau brav mit einem Kinderwagen neben sich auf einer Parkbank sitzt. Der Vorwurf: Die Werbung fördere die klischeehafte Sichtweise auf Geschlechterrollen. Die Konsequenz: Die Sender müssen laut einem Bericht des Branchenmagazins Meedia den Spot aus dem Programm nehmen. Weitergehende Konsequenzen wie etwa eine Geldstrafe gebe es aber nicht.

VW wehrt sich gegen die Vorwürfe

Doch es gibt auch Kritik an der Sichtweise der ASA, die manchen zu drakonisch erscheint. Auch Volkswagen selbst wehrte sich vehement gegen die Vorwürfe. Die Kernbotschaft sei, dass der menschliche Geist generell in der Lage ist, sich Veränderungen anzupassen. Die gezeigten Charaktere (außerdem ein Kletter-Paar, zwei Astronauten und ein Para-Weitspringer) seien keineswegs in Handlungen dargestellt, die stereotypisch für das eine oder das andere Geschlecht seien. Machen Sie sich selbst ein Bild!
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