Alle reden von CO2 und Elektromobilen – doch VW gibt uns auf der IAA 2009 einen noch wichtigeren Ausblick auf das Autoangebot von morgen: Der E-Up! zeigt, wie die künftige Familie von Kleinwagen aus Wolfsburg aussehen könnte. Sie wird kurz (der Zweitürer ist 3,20 Meter lang), auf das Wesent­liche reduziert und damit ab 8500 Euro kosten, wenn der erste up! etwa 2011 beim Händler steht. Ein echter Volkswagen al­so, der zunächst mit einem sparsamen Dreizylinder-Benziner startet und später schrittweise zur Modellfami­lie wächst – mit längerem Fünftürer, als Cabrio oder mit einem Elektromotor wie die Studie auf der IAA. Im kurzen Vorbau des Ein-Tonnen-Zwergs steckt der sogenannte Integralantrieb, der nur 140 Kilo wiegt und den 54-PS-Elektromotor (kurzfristige Spitzenleistung 82 PS), Einganggetriebe so­wie Differenzial bündelt.

Hier geht es zum IAA-Messespezial von autobild.de

Die Energie liefert eine 240 Kilo schwere Lithium-Ionen-Bat­terie. Damit sollen sich laut VW Distanzen von bis zu 130 Kilometern bewältigen las­sen. Auch 135 km/h Spitze und die flotte Beschleuni­gung klingen erwachsen. Bis der E-Up! aber ein echter Volks-Wagen wird, ist 2013 lange vorbei. Zuvor kommen die sparsamen Verbrennungsmotoren auf den Markt. Rund vier Liter soll der Drei­zylinder-Benziner schlucken, der zum Modellstart 2011 schon für 8500 Euro vor der Haustür parkt. Wer es noch sparsamer will, wird später mit modernen Dreizylinder-TDI bedient, die sich dann mit einer Drei vor dem Kom­ma brüsten. Sportliche Natu­ren werden mit dem 1.2 TSI glücklich gemacht, der dank Turboaufladung auch den Spaß nicht zu kurz kommen lässt. Der zaubert uns noch ein Lächeln ins Gesicht.