VW Golf Mk1: Gebrauchtwagenmarkt
Der erste Rennstrecken-Golf steht zum Verkauf

Sammler haben aktuell die Chance, den ersten Renn-Golf zu kaufen – und das für deutlich weniger Geld als noch vor fünf Jahren.
Bild: AutoScout24/Springbok Sportwagen GmbH
Da ist er ja wieder: Der wohl erste Renn-Golf der Welt steht zum Verkauf – und das nicht zum ersten Mal. Bereits 2020 wurde der Golf 1 von RM Sothebys angeboten und ging für 93.500 Euro an seinen neuen Besitzer. AUTO BILD berichtete damals über die Auktion.
Anders als erwartet ist der Wert des Rennwagens in den vergangenen Jahren jedoch nicht gestiegen, sondern um rund ein Drittel gefallen.
Der Rennumbau auf Basis des Golf 1 geht technisch und optisch weit über das Serienniveau hinaus. Der Innenraum ist konsequent leer geräumt, die Karosserie stark verbreitert. Mit den 110 PS des späteren GTI hat dieses Auto nichts mehr gemein.
Der Wagen entstand bereits 1975 bei Nothelle – nur ein Jahr nach dem Marktstart des Golf 1. Eine umfassende Überarbeitung erfolgte 2011 im Auftrag von Volkswagen. Dabei wurde nicht nur restauriert, sondern auch technisch nachgeschärft: Der ursprünglich verbaute 1,6-Liter-Vierzylinder mit 164 PS wich einem 1,8-Liter-Aggregat mit Weber-Vergasern und 177 PS.

Spätestens beim Blick in den Innenraum wird klar: Auf öffentlichen Straßen hat dieser Golf nichts verloren.
Bild: AutoScout24/Springbok Sportwagen GmbH
Klar ist: Dieser Golf ist nichts für den Alltag gedacht, eine Straßenzulassung kein Thema. Zum Angebot gehört laut Inserat ein umfangreiches Teilepaket – von klassischen Verschleiß- und Ersatzkomponenten bis hin zu größeren Baugruppen wie Motor oder Getriebe.
Wie viel kostet der einzigartige Golf heute?
Vor fünf Jahren brachte der Golf noch über 90.000 Euro ein, aktuell ruft der Händler 60.000 Euro auf. Für einen Golf 1 bleibt das eine stolze Summe – auch gut erhaltene GTI-Modelle liegen eher bei etwa 30.000 Euro. Warum dieses Einzelstück so deutlich im Preis gefallen ist, bleibt allerdings ein Rätsel.
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