VW Golf: Preisentwicklung auf dem Gebrauchtwagenmarkt
So viel teurer ist der Kompakt-Klassiker Golf seit 2017 geworden

Bild: Heycar/Eskildsen GmbH & Co. KG
Da ein Auto für viele Menschen eine der größten Anschaffungen ist, stellt der Gebrauchtwagenmarkt eine Alternative dar. Das gilt auch für den Volkswagen-Klassiker Golf, der sich großer Beliebtheit erfreut. (VW erhöht die Preise für den Golf 8 deutlich.)
Mit mehr als 37 Millionen verkauften Exemplaren weltweit gilt der Golf nicht nur als deutsche Auto-Ikone. Auch 2024 zählt das Modell zu den meistverkauften Autos in Europa. Dementsprechend gut gefüllt ist auch der Gebrauchtwagenmarkt.
Doch wer einen Gebrauchten sucht, macht nicht automatisch ein Schnäppchen. Eine AutoScout24-Studie zeigt, dass die Entwicklung der Preise seit 2017 signifikante Veränderungen in Europa mit sich bringt.
Preisanstieg von 31,2 Prozent
Während 2017 die Anschaffungskosten für einen gebrauchten Golf in Deutschland im Schnitt noch bei 15.776 Euro lagen, mussten 2023 bereits 20.702 Euro gezahlt werden. Das entspricht einem Preisanstieg von immerhin 31,2 Prozent.
Interessanter Vergleich: In den Niederlanden ist der Golf im Schnitt seit 2017 um fast 57 Prozent teurer geworden. Die geringste Preissteigerung mit 25,8 Prozent fand sich 2023 in Österreich.
Wertverlust ein großes Thema
Für viele Neuwagen-Käufer ist zudem der Wertverlust ein großes Thema. In Deutschland ist der größte Verlust zu verzeichnen, wenn der Golf drei Jahre alt ist. Ab wann ein Auto weniger als die Hälfte des Neuwagenpreises wert ist, ist auch länderabhängig. In Deutschland ist dieser Punkt zwischen dem vierten und fünften Jahr erreicht.
Neu kostete der Golf in Deutschland 2023 laut der Studie im Schnitt übrigens 39.917 Euro. Teurer war der Golf nur bei den Nachbarn aus den Niederlanden, wo Kunden satte 44.665 Euro zahlen mussten. Am günstigsten ist der Golf in Österreich. Hier bezahlte man 2023 laut AutoScout24-Daten für einen Golf-Neuwagen im Schnitt 35.055 Euro.
Service-Links
