Über 21,5 Millionen gebaute Exemplare und der zweitjüngste aller VW Käfer steht in der AUTO BILD-Garage. Unser Käfer mit dem Kennzeichen HH-BZ 974 ist unverkäuflich, aber in Oderding wird aktuell ein Mexiko-Käfer im Neuzustand angeboten. Eine seltene Gelegenheit für Sammler!
Gebrauchtwagensuche VW Käfer
VW Käfer VW Käfer 1600I
19.700
VW Käfer VW Käfer 1600I
43.078 km
55 KW (75 PS)
09/2005
Zum Angebot
VW Käfer 2,0 Beetle
699
VW Käfer 2,0 Beetle
240.000 km
85 KW (116 PS)
03/2003
Zum Angebot
VW Käfer 1600 i
14.500
VW Käfer 1600 i
105.700 km
37 KW (50 PS)
06/2001
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VW Käfer TÜV Bis 01/28. Der Zahnriemen ist neu.
2.200
VW Käfer TÜV Bis 01/28. Der Zahnriemen ist neu.
209.000 km
85 KW (116 PS)
08/1999
Zum Angebot
Benzin, 6 l/100km (komb.)*
VW Käfer 1.6 Einzelstück nur 50.600 Kilometer
16.985
VW Käfer 1.6 Einzelstück nur 50.600 Kilometer
50.600 km
34 KW (46 PS)
09/1997
Zum Angebot
VW Käfer
25.000
VW Käfer
87.000 km
37 KW (50 PS)
06/1997
Zum Angebot
VW Käfer Käfer/Harlekin/Faltdach/Sondermodell
22.500
VW Käfer Käfer/Harlekin/Faltdach/Sondermodell
82.900 km
34 KW (46 PS)
06/1997
Zum Angebot
VW Käfer Mexiko käfer
5.000
VW Käfer Mexiko käfer
75.000 km
34 KW (46 PS)
08/1996
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VW Käfer wunderschönen Käfer komplett neu lackiert
11.000
VW Käfer wunderschönen Käfer komplett neu lackiert
44.000 km
34 KW (46 PS)
01/1996
Zum Angebot
VW Käfer
8.500
VW Käfer
97.500 km
34 KW (46 PS)
11/1995
Zum Angebot
Alle VW Käfer gebraucht

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Ein Service von AutoScout24
Rechtliche Anmerkungen
* Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und zu den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen und gegebenenfalls zum Stromverbrauch neuer Pkw können dem "Leitfaden über den offiziellen Kraftstoffverbrauch" entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der "Deutschen Automobil Treuhand GmbH" unentgeltlich erhältlich ist www.dat.de.
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Der VW Käfer ist DAS Kultauto schlechthin. Zwischen 1938 und 2003 wurden exakt 21.529.464 Exemplare gebaut, wobei die Produktion des Käfers in seiner Heimat Wolfsburg bereits 1974 eingestellt und in andere Werke verlagert wurde. Der letzte geschlossene Käfer aus Europa verließ das Werk Emden im Januar 1978. Doch da war die Geschichte des Kultautos noch lange nicht vorbei. Die Cabrio-Versionen wurden länger gebaut und parallel bekam der Käfer in Mexiko ein zweites Leben, wo er von 1964 bis 2003 nahezu unverändert gebaut wurde.
Ab 1978 wurden auch die Käfer für den deutschen Markt im mexikanischen Puebla gefertigt. Um dem hohen Qualitätsanspruch der deutschen Kunden gerecht zu werden, entsandte VW mehrere Mitarbeiter nach Mexiko, um die Kolleginnen und Kollegen vor Ort zu schulen. In Mexiko gab es für die Exportversionen ein spezielles Band.
Der VW Käfer wurde fast 70 Jahre lange mehr oder weniger unverändert gebaut. Beim Mexiko-Modell ist die Heckscheibe minimal kleiner.
Bild: Huber Cars GmbH & Co. KG
Im Anschluss wurden die Käfer nach Deutschland verschifft, wo sie in Emden einer speziellen Endkontrolle unterzogen wurden. Bis 1985 importierte VW den Käfer offiziell nach Deutschland. Danach deckten gewerbliche Importeure den geringen Bedarf an neuen Käfern.
Über diesen Weg dürfte auch das hier gezeigte Exemplar seinen Weg nach Deutschland gefunden haben, das vom Händler "Huber Cars GmbH & Co. KG" angeboten wird. Der weiße Mexiko-Käfer wurde erstmals im Juli 1995 zugelassen und stammt aus erster Hand.

Nur 3848 Kilometer

Fast schon unglaublich: In den letzten 30 Jahren wurde der Käfer nur 3848 Kilometer bewegt, befindet sich praktisch im Neuzustand. Natürlich ist er unfall- und nachlackierungsfrei und wird im unverbastelten Originalzustand angeboten.
Gebrauchtwagenmarkt

Mexiko-Käfer im Neuzustand

VW Käfer im AUTO BILD-Gebrauchtwagenmarkt.

Zum Inserat
Die optischen Unterschiede der Mexiko-Käfer sind übrigens marginal. Verglichen mit den späten deutschen Exemplaren fehlt beispielsweise die Innentasche in der Fahrertür und die Heckscheibe ist minimal kleiner.

46 PS reichen für flotten Vortrieb

Im Heck dieses Mexiko-Käfers arbeitet der 1,6-Liter-Motor mit 46 PS. Der gleiche Motor steckt auch im AUTO BILD-Käfer UE (steht für Última Edición) von 2003 und trotz überschaubarer Leistung auf dem Papier, ist der kleine Käfer kein Verkehrshindernis. Die 46 PS lassen ihn zügig aus den Startlöchern kommen. Tempo 90 über Land liegt ihm, und dann liegt er auch satt, denn die Lenkung hat ein wenig Spiel. Außerdem begnügt er sich bei diesem Tempo mit sieben Litern.
Der Innenraum sieht nicht nach Oldtimer aus. Liegt daran, dass dieser Käfer aus dem Baujahr 1995 stammt. Airbags gibt es dennoch nicht.
Bild: Huber Cars GmbH & Co. KG
Also alles tutti beim Mexiko-Käfer? Fast! Rost ist das größte Problem bei den in Mexiko gebauten Modellen, die nahezu ohne Konservierung ausgeliefert wurden. Besonders anfällig für Gammel sind die ab 1992 importierten Modelle mit dem 1600i-Motor, zu denen auch das hier angebotene Modell gehört. Viele Exemplare wurden allerdings nachträglich von Importeuren oder Besitzern hohlraumversiegelt.

24.500 Euro kostet der Käfer

Der Verkäufer erwähnt zwar, dass der Unterboden durch Wachs konserviert ist, doch Interessenten sollten dennoch genau hinschauen, um bösen Überraschungen vorzubeugen. Erst recht, weil der Mexiko-Käfer im Neuzustand alles andere als ein Schnäppchen ist. 24.500 Euro soll er kosten. Der originale Erstbrief und eine vollständige Dokumentation mitsamt aller TÜV-Berichte, die die niedrige Laufleistung belegen, inklusive. Und auch wenn der Käfer über 21,5 Millionen Mal gebaut wurde, ein unrestauriertes, knapp 30 Jahre altes Original mit nicht mal 4000 Kilometern wird nicht häufig angeboten.