VW-Machtkampf: Solidarität mit Winterkorn
VW-Chef "gelöst" auf der Hannover Messe

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Nach Kritik durch Ferdinand Piëch zeigt sich Prominenz aus Wirtschaft und Politik auf der Hannover Messe solidarisch mit VW-Chef Martin Winterkorn.
Bild: Bundesregierung/Guido Bergmann/dpa

Winterkorn und Piëch im Gespräch. Ein Bild aus besseren Zeiten?
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Piëch entzieht Winterkorn das Vertrauen
Piëch ist Großaktionär und Aufsichtsratschef bei VW, Winterkorn sein "Ziehsohn". Der galt lange Zeit als Nachfolger Piëchs an der Spitze des Aufsichtsrates. Doch der Patriarch (77) entzog Winterkorn (67) am Freitag öffentlich das Vertrauen. Dem "Spiegel" sagte Piëch über seinen bisherigen Vertrauten: "Ich bin auf Distanz zu Winterkorn".
Winterkorn trifft Bundeskanzlerin
Am Sonntag (12. April 2015) traf Winterkorn die Bundeskanzlerin bei der Eröffnungsveranstaltung der Hannover Messe. Beim Rundgang der Kanzlerin werden sich die Wege erneut kreuzen, ein Zwischenstopp am VW-Stand ist am Montagvormittag fest eingeplant. Aus dem Umfeld des VW-Chefs verlautete, dass Winterkorn trotz der öffentlichen Debatte um die Führungskrise bei Europas größtem Autobauer "gelöst" wirke. Mit der Arbeitnehmerseite im Aufsichtsrat, den Vertretern des VW-Ankeraktionärs Niedersachsen und mit dem Piëch-Cousin und VW-Großaktionär Wolfgang Porsche hat sich bereits eine starke Allianz um Winterkorn formiert. Piëchs Motive für sein Abrücken von Winterkorn sind unklar.
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