VW Passat Variant 2.0 TDI: Test
Ein Passat auf Luxus-Kurs

Die technische Basis kaum verändert, setzt Passat Nummer sieben voll auf Ausstattung und Ambiente. Erster Fahrbericht über eine neue Variante des Nobel-Passat, der den Nerz nach innen trägt.
- Jörg Maltzan
Natürlich hören sie das nicht gern bei VW: Facelift. Wenn es um den neuen Passat geht, sprechen die Wolfsburger selbstverständlich von einer weiteren – mittlerweile immerhin schon der siebten – Modellgeneration. Alles neu, alles schöner, alles besser, alles sicherer. Und auch alles billiger. Das kann sich doch hören und sehen lassen. Und wer so selbstbewusst ins Rampenlicht fährt, erwartet kräftigen Applaus und ein lautes Wow. Die Einschätzung Facelift klingt da wie Gotteslästerung. Trotzdem: Motorisch wie beim technischen Gerüst bleibt alles weitgehend beim Alten – Quermotor vor der McPherson-Achse, Antrieb auf die Vorderräder, vier Türen, dahinter eine Vierlenker-Hinterachse und ein konservatives Stufen- oder Kombi-Heck.
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Eine unveränderte Länge von 4,77 Metern macht den Variant zu einem stattlichen Kombi, der sich nach der Tradition des Hauses deutlich besser verkaufen dürfte als die Limousine. Hinterm Lenkrad fühlen sich VW-Fahrer sofort zu Hause. Alles ist gut erreichbar und funktional. So wie es bereits beim Vorgänger der Fall war. Die Unterschiede zum aktuellen Modell finden im Detail statt. Schön: Eine feine Analoguhr schafft Oberklasseflair. Überhaupt wirkt der Neue im Ganzen edler. Dickeres Glas, mehr Dämmmaterial, noch harmonischer abgestimmtes Fahrwerk – vor allem der Fahrkomfort hat sich noch weiter verbessert. Der mit DCC (elektronisch gesteuerte Stoßdämpfer) ausgerüstete Testwagen beherrschte den Spagat zwischen entspanntem Gleiten (Comfort) und konzentriertem Kurvenkratzen (Sport) jedenfalls perfekt.
Den gesamten Fahrbericht und alle technischen Daten lesen Sie in AUTO BILD 41/2010, am 15. Oktober am Kiosk!
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