VW Passat von Marco Röhring
Der Sinn des Wahns

VW Passat Limousine – ist das nicht ein urkonservatives Auto, das mit Tuning so viel zu tun hat wie ein Rentner mit der Techno-Disco? Nicht unbedingt. Marco Röhring zeigt uns mal sein eigenes Exemplar.
- www.tunincars.de
Die große Show im VW-Lager machen Golf und Polo. Von einem Passat erwartet dagegen niemand irgendwelche Wunderdinge. Obwohl sich die Limousine für individuelle Umbauten hervorragend eignet. Nicht das Angebot an Kaufteilen ist dabei entscheidend, sondern der Ideenreichtum des "Produzenten", in unserem Fall die des Energieelektronikers Marco. Der Leipziger sorgte bereits vor zwei Jahren mit seinem roten Passat (www.derPassat3B.de) bei VW- und markenoffenen Treffen für Aufsehen. Die Zahl der Pokale wuchs jährlich, doch im Laufe der Zeit wurde es langweilig, die Trophäen immer in das gleich aussehende Auto einzupacken. Schließlich kamen Luftfahrwerk und Tribals in Mode. Also wurde ehrgeizig nachgefasst.
EXTERIEUR

Das spoilerfreie Hinterteil erzielt seine Wirkung durch der hinteren Dachhälfte. Die verkleinerte Heckscheibe wirkt wesentlich spannender. Und in Verbindung mit den ebenfalls verkleinerten Heckleuchten wirft der Passat einen bösen Blick direkt auf die Pupillen des Hintermanns. Im Alleingang sind derartige Änderungen kaum machbar. Kumpel Maik (Kfz-Mechaniker) und Ronny (Lackierer) waren da stets sofort zur Stelle, um Marco bei der Umsetzung seiner Ideen zu helfen. Marko Moschner (Spektacolor) ließ unterhalb der Passat-Gürtellinie den roten Effektlack unter strahlendem Weiß verschwinden und trug die Tribals in Freihand-Technik auf.
MOTOR

INTERIEUR

Armaturenbrett und Cockpit nicht mehr denen eines 99er Passats. Zerklüftetes Interieur wurde in glatte Flächen verwandelt und mit Infotainment bestückt, das dieses Auto im Überfluss zu besitzen scheint. Monitore in den Kopfstützen, in der Mittelkonsole und im Kofferraum. Zwei fette, in GFK-Hüllen eingepackte 30er-Woofer bestimmen das Szenario.
CHASSIS

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