VW: Top-Manager müssen auf Porsche-Dienstwagen verzichten
Kein Porsche mehr für VW-Manager

– Ein Porsche als Dienstwagen – ein solcher Luxus ist auch für hoch bezahlte Top-Manager des Volkswagen-Konzerns nun Geschichte. Dafür gibt es einen klaren Grund.
Bild: Christian Bittmann / AUTO BILD
(dpa/AUTO BILD/KI) Top-Manager bei Volkswagen müssen zukünftig auf Porsche-Modelle als Dienstwagen verzichten. Ein Sprecher des Konzerns bestätigte am Sonntag, dass seit Anfang des Jahres keine Bestellungen mehr für Porsche-Dienstwagen angenommen werden. Diese Maßnahme ist Teil eines unternehmensweiten Sparkurses.
Die Entscheidung betrifft etwa 200 Mitarbeiter, die bislang berechtigt waren, Porsche-Modelle als Dienstwagen zu nutzen. Der Grund für diese Änderung liegt laut Unternehmensangaben in der Notwendigkeit zur Kosteneinsparung. Der finanzielle Vorteil dieser spezifischen Maßnahme wurde jedoch nicht detailliert dargelegt.
Im Rahmen eines umfassenden Effizienz- und Sparprogramms strebt Volkswagen an, bis 2025 jährliche Ergebnisverbesserungen in Höhe von sieben Milliarden Euro und ab 2026 sogar zehn Milliarden Euro zu erzielen. Bereits für das laufende Jahr ist eine Verbesserung um vier Milliarden Euro geplant.
Nach Informationen der "Bild"-Zeitung dürfen jedoch Porsche-Manager und Mitglieder des Konzernvorstands weiterhin Porsche-Modelle als Dienstwagen nutzen. Gegen das Verbot gibt es bereits Klagen, die vor dem Arbeitsgericht in Braunschweig verhandelt werden.
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