VW Virtus GTS (2020): Test, Motor, Jetta, Interieur
Mini-Arteon macht auf Sport

VWs Mini-Arteon für Brasilien kommt als sportliches Modell: Der Virtus GTS mit 150 PS und roten Akzenten ist allerdings mehr Schein als Sein. Fahrbericht!
- Wolfgang Gomoll
Mit dem Virtus haben die Brasilianer bereits einen Mini-Arteon. Anfang 2020 kommt ein sportlicheres GTS-Modell, das natürlich mehr als die 115 PS der bisherigen Topversion leisten muss. Also greifen die Techniker beim VW Jetta zu, packen den 1,4-Liter-TSI mit 150 PS unter die Motorhaube und stimmen das Ganze etwas sportlicher ab. Etwa mit dem erweiterten ESP XDS+, das auch bei europäischen VW-Modellen per Bremseingriffen für Agilität sorgt. Dazu kommen noch ein Fahrmodus-Schalter, die Sechsgangautomatik sowie Voll-LED-Licht.
Nicht so sportlich wie er tut

Auch beim Virtus GTS thront die Handyhalterung mit Ladefunktion aus dem Armaturenbrett.
Besser mit entspanntem Gasfuß
Besser schlägt sich die Limousine, wenn es mit dem Gasfuß entspannter angehen lässt, zwischen 80 und 120 km/h zeigt sich der Vierzylinder-TSI, der übrigens keine Zylinderabschaltung hat, von der elastischen Seite. Das Fahrwerk ist auf die erbarmungslosen brasilianischen Straßen abgestimmt und eher komfortabel Sobald man das Fahrprogramm "Sport" wählt, verhärtet sich die Lenkung, um die scheinbare Dynamik zu unterstreichen. Also besser alle Parameter auf "Normal" setzen und den Antriebsstrang auf "Sport", dann ist auch das Ansprechverhalten des Gaspedals direkter.
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