Toyota lässt nichts unversucht, um das Last-Minute-Drama von 2016 wettzumachen: 2017 soll endlich der Sieg beim 24-Stunden-Rennen von Le Mans her. Dafür setzen die Japaner sogar einen dritten, rund 1000 PS starken LMP1-Prototyp ein. Und jetzt wechselt man auch noch das Fahrergespann aus.
Autorennen
Sarrazin fährt für López im Toyota mit der Nummer sieben
Stéphane Sarrazin kehrt ins Cockpit mit der Nummer sieben zurück. Dort wurde er vor der Saison eigentlich ausgemustert und gegen den Tourenwagen-Weltmeister José-María López ersetzt. Doch der Argentinier wird jetzt ins dritte Auto versetzt. Grund? Offiziell, weil man das Trio Sarrazin, Mike Conway und Kamui Kobayashi wieder zusammentrommeln will.
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Doch das dritte Toyota-Auto macht Probleme. Bei der Generalprobe in Spa, wo der Toyota erstmals am Start war, war vor allen Yuji Kunimoto deutlich langsamer als seine Teamkollegen Sarrazin und Rückkehrer Nicolas Lapierre. Und López fiel in Spa aus, weil er nach seinem Crash in Silverstone noch mit einer Rückenverletzung gehandicapt war. Toyota spannt damit die beiden Sorgenkinder Kunimoto und López zusammen. Doch damit dürfte der dritte Toyota nur dann ein Siegkandidat sein, wenn diverse Topteams ausfallen – also nicht nur die anderen beiden Toyotas, sondern auch die beiden Porsches.