Der 27-jährige Italiener distanzierte Porsche-Werkspilot Matt Campbell um eine halbe Sekunde. Das Top-Trio komplettierte der Brite Alex Lynn im einzigen Cadillac, der sich seinerseits Campbell nur hauchdünn acht Tausendstelsekunden geschlagen geben musste.
Neben Campbells Porsche 963 starten mit Proton Competition und JOTA zwei weitere Porsche 963 von den Plätzen vier und fünf, während es Kevin Estre im zweiten Werks-963 ebenso unter die Top-6 schaffte. Etwas enttäuschend die Qualifying-Ausbeute für Seriensieger Toyota: Nur einer der beiden GR010-Hybrid schaffte es in die Hyper-Pole. Brendon Hartley qualifizierte den schwarzen Boliden auf Rang sieben, mit nur knapp einer Sekunde Rückstand auf Polesetter Fuoco.

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Mick Schumachers Alpine nicht in den Top Ten

Die Alpine von Charles Milesi, der gelbe Ferrari 499P von Robert Kubica sowie der BMW von Robin Frijns komplettierten die Top Ten während Peugeot weiterhin nach einem Formanstieg sucht: Die beiden neu entwickelten 9X8 beendeten das Zeittraining auf den Plätzen 14 und 16. Mick Schumacher fuhr in der Alpine sein erstes WEC-Qualifying, schaffte es aber nur auf Startplatz zwölf.

Iron Dames auf LMGT3-Pole

In der LMGT3-Kategorie sicherte sich Sarah Bovy im Iron Dames-Lamborghini Huracan die Pole Position. Das Teilnehmerfeld von 20 Autos wurde indes um ein Fahrzeug dramatisch reduziert: Der Weißrusse Aliaksandr Malykhin demolierte seinen Manthey-Porsche in der schnellen Eau-Rouge-Passage total. Er verlor die Kontrolle über seinen 911 GT3 R und knallte rückwärts hart in die Bande. Der Rennwagen muss für Le Mans in sechs Wochen komplett neu aufgebaut werden.
Das WEC-Sechsstunden-Rennen von Spa wird am Samstag um 13 Uhr gestartet. Sport1 überträgt ab 17 Uhr live.
Autor: G. Coltello