WEC: Lotterer bei Rebellion
Deutsches Sportwagenass bleibt in der LMP1

Das Rebellion-Team kehrt mit zwei LMP1-Prototypen in die Topklasse der Sportwagen-Weltmeisterschaft zurück. Mit an Bord: der Deutsche André Lotterer.
Bild: Hersteller
- Michael Zeitler
Nur André Lotterer, Paul Dalla Lana und Darren Turner haben seit der Gründung der Sportwagen-WM WEC 2012 alle 41 Rennen absolviert. Und Lotterer wird auch nach dem Porsche-Rückzug 2018/2019 an Bord bleiben – mit dem privaten LMP1-Team Rebellion. Die Schweizer steigen nach einem Jahr wieder in die Top-Prototypen-Klasse auf.
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Noch ist unklar, welches Fahrzeug zum Einsatz kommt. Wahrscheinlich handelt es sich dabei um einen Oreca-Flitzer, der auf Basis des LMP2-Wagens entsteht. Angeblich arbeitet Motorhersteller Gibson bereits an einer stärkeren Ausbaustufe des 600 PS starken 4,2-Liter-V8-Saugers.

André Lotterer bleibt der WEC erhalten
Derzeit sind für die kommende Saison neun LMP1-Flitzer geplant: zwei von Toyota, zwei von Rebellion, zwei von SMP, einer von DragonSpeed, einer von Ginetta und einer von Kolles.
Weil Rebellion wahrscheinlich auch beim 24-Stunden-Rennen von Daytona startet, könnte Lotterer auch dort mit von der Partie sein. Nicht aber Senna: Der Brasilianer komplettiert das Autosport-Aufgebot um Fernando Alonso.
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